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22.09.2017 von Olaf Knief
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SG Axstedt / Steden / Wallhöfen   -   TSV Lesumstotel                  2:0    (1:0)

 

 

Heute ging es auswärts gegen die Spielgemeinschaft aus Axstedt/Steden/Wallhöfen ran, seit Jahren ein ständiger Begleiter in unseren Ligen und immer ein Gegner auf Augenhöhe. Insofern in der Hinrunde einer der wenigen machbaren Aufgaben für unsere TSV-Senioren. Es sei aber schon mal vorweg gesagt, dass es gut ist, dass Sky keine Freitagsspiele mehr überträgt :o).

 

 

Wie so oft war es aber erst mal eine Aufgabe überhaupt 11 gesunde Spieler auf dem Platz zu bringen, die Liste der angeschlagenen Spieler ist sehr groß, nun fehlt uns auch noch unser top Stürmer, Frank Wiesner, für einige Wochen. Diese Hinrunde verfolgt uns das Verletzungspech. Dafür helfen wieder Urgesteine des TSV aus wie z.B. Eddy – herzlich willkommen zurück. Olafinho konnte zumindest schon mal wieder zuschauen und Olli Berlips sogar trotz Rückenprobleme mithelfen. Wir kämpfen uns also dennoch durch die Saison und stellen uns jeder Aufgabe.

 

Anmerkung zu Olafinho:

Hier der Beweis, dass er ein guter brasilianischer Fußballer sein muss, denn der einzig schlechte Brasilianer spielte lt. dem folgenden Link in Bochum, hier der Beleg:

https://www.youtube.com/watch?v=i3ZaXsB8d8w

Die Rückkehr dauert leider noch einige Wochen. Aber keine Sorge, er läuft schon jeden Tag um den Block (aktuell noch DinA5 – man soll ja klein anfangen). Der neue Rekord beim 100-Meter-Lauf liegt aktuell bei 64 Meter!

 

Zu unserem heutigen Team:

 

Trainer Rolf Müller konnte insofern trotz dieser Probleme noch eine schlagkräftige Truppe stellen:

 

Tor:                Marc

Abwehr:        Ralf Geils, Thomas, Frank, Alex

Mittelfeld:     Ralf Oetting, Boris, Sven, Jan

Sturm:           Torben, Olli

Ergänzung: Eddy, Volker

 

Also von den Namen her dennoch eine gute Truppe. Bei so vielen Ausfällen hätten wir uns früher in Enthaarungscreme setzen müssen um einen Pokal („Po kahl) bekommen zu können. Inzwischen ist der Kader so breit aufgestellt, dass auch hier noch 3 Punkte als Ziel ausgegeben wurden.

 

Einige Fans reisten wieder mit und sahen zumindest bis auf wenige Szenen schon mal ein faires Spiel, welches aber leider unglücklich anfing. Die TSV-Senioren waren noch nicht mal richtig auf dem Platz und gedanklich wohl schon im Wochenende, da stand es schon 1:0 durch ein TSV-typisches Gegentor. Insofern wurde gleich einem Rückstand hinterhergelaufen.

 

Die gegnerische Spielgemeinschaft konnte sich also gleich mit fast allen 11 Spielern hinten reinstellen und aufs Kontern konzentrieren. Das Spiel war zwar in TSV-Hand, allerdings nur in den „ungefährlichen“ Bereichen. Ballbesitz dürfte schon so bei 80% für uns gelegen haben, aber sollte es uns auch gelingen den Abwehrcode der Gegner durch überraschende Szenen knacken zu können?

 

Zunächst ließen wir den Ball sehr gut laufen, kamen über die Außen mit Ralf Oetting über rechts und Boris über links – leider kamen wir aber nicht in die gefährlichen Zonen auf dem Platz. Der Abwehrriegel mit fast allen Spieler um den eigenen Strafraum schien wie Teflon, da brannte einfach nichts an. Gefährlich wurden wir lediglich bei den gut getretenen Ecken von Ralf Oetting und wenn es uns gelang Torben vorne in Szene zu setzen.

 

Leider fehlte aber die häufig Schnelligkeit, Kreativität und leider auch Ballsicherheit (ohne Training kein Wunder), um die gegnerische Abwehr auszutricksen. Gut wiederum war, dass wir auch keine weiteren Chancen der gegnerischen Spielgemeinschaft zuließen.

 

Nach ca. 15-20 Minuten verloren wir dann aber leider immer mehr die Ordnung, Positionen wurden nicht mehr gehalten und vor allem die Außen aufgegeben. Doppelpässe wären in der Partie vielleicht eine Lösung gewesen, aber oft war bereits der erste Pass zu ungenau und brachte den jeweiligen Spieler sofort in Bedrängnis. Kurzum machten wir es unserem Gegner zu leicht und uns das Leben zu schwer.

 

So ging die erste Halbzeit mit dem 0:1 Rückstand zu Ende, leider ging die 2. Halbzeit gleich so weiter. Wir hatten zwar Ballbesitz, aber keine Ordnung mehr auf dem Platz. Verteidiger agierten vorne, Mittelfeldspieler hinten, die Außen waren unbesetzt. Die Folge ist, dass wir mindestens rechts und links je 10 Meter Raum und Platz verschenkten und das Spiel in der Mitte so eng machten, dass es keinen Weg durch die gegnerische Abwehr gab. Konter unsererseits gingen ins leere weil dann  z.B. Positionen im Mittelfeld oder Sturm überraschend unbesetzt waren. Jeder spielte wo er wollte oder meinte gebraucht zu werden.  Ein wenig F-Jugend-Rudelbewegungen waren zu beobachten.

 

Ich sag mal so, wir können froh sein unser Essen nicht mehr selbst jagen zu müssen, es gäbe dann mit der heutigen taktischen und spielerischen Leistung jede Mahlzeit Steine. Wir müssen wieder lernen wie Wölfe im Team und mit Disziplin zu jagen bzw. zum Erfolg zu kommen.

 

Aber ganz ohne Chance war das Spiel dann nicht, Sven, Torben, Volker konnten sich noch Chancen erspielen. Spätestens beim guten gegnerischen Keeper war allerdings Schluss. Dieser bekam dafür aber die einzige gelbe Karte, da er den gut pfeifenden Schiedsrichter in einer Situation lautstark anschrie, aus meiner Sicht war dieser heute aber noch der beste Mann auf dem Platz. Ein Unentschieden wäre inzwischen gerecht gewesen, aber leider kam es anders.

 

Die Leistung beider Teams war heute nicht gut. Die Spielgemeinschaft schaffte kurz vor Schluss aber dennoch mit einem Konter noch das 2:0, bekleckerte sich aber heute auch nicht mit Ruhm.

 

Aber egal, letztendlich haben alle Sport betrieben und es ging fair zu. Danach gab es ein gemeinsames leckeres Kaltgetränk. Und auch ich habe inzwischen ein Alter erreicht, in dem mein Gehirn sagt: „Ich kann machen, was ich möchte“ aber mein Körper sagt „Probier es und stirb Pummelfee!“. Damit will ich sagen, dass es natürlich alles nicht mehr so leicht ist. Früher hatten wir dieses Kribbeln im Bauch und heute halt dieses Knacken im Knie…tja nun, so ist das halt. Es war dennoch für alle ein schöner Abend und immerhin hoffentlich der Start in ein schönes Wochenende für alle.

 

Um das Spiel möglichst schnell zu vergessen, hier noch ein kleiner Haushaltstrick:

 

https://www.youtube.com/watch?v=CGCNS7PfRLU

 

Gewusst? 6 bis 8 Bier pro Tag können schon dafür sorgen, dass dir der ganze Scheiß einfach kackegal ist!

 

Also auf den Schreck erstmal nen Schnaps. Auf welchen Schrecke denn?

 

„Buh“

 

Prost!

 

Denkt aber dran nicht zu viel davon einzuatmen, denn am Wochenende sind Wahlen! Nutzt Eure Stimme dort mal sinnvoll (…und nicht zum Schreien auf dem Platz). Hier der Wahl-O-Mat zur Vorbereitung:

 

http://www.zeit.de/sport/club-o-mat-fussball-verein-bundesliga

 

äääh ne, der war falsch, dieser ist korrekt:

 

https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/

 

beide Links sind aber interessant und funktionieren, probiert ruhig.

 

Ansonsten genießt nun den Herbst. Übrigens, wer jetzt ein Kind zeugt, hat zur WM Elternzeit!

 

Viele Grüße,

 

Euer rasender Reporter

Olafinho

 

 

 

 

 

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