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26.08.2017 von Olaf Knief
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SG Ohlenstedt/Garlstedt/Hambergen – TSV Lesumstotel                 2:0   (1:0)

 

Die Saison 2017/2018 startete heute bei der ansonsten 1-2 Ligen höher agierenden Mannschaft der Spielgemeinschaft aus Ohlenstedt/Garlstedt/Hambergen. Gleich zu Beginn der Saison mussten wir auswärts ran, was aber dort durchaus von Vorteil ist, da die gegnerische Mannschaft immer einen kleinen gemütlichen Verkaufsstand vorzuweisen hat. Bei bestem Wetter also ein erster gemütlicher Fußballtag. Viele Fans reisten mit.

Die Frage ist wie jedes Jahr: War unsere Vorbereitung ausreichend, um nicht Jahr für Jahr das erste Spiel zu verlieren? Hier geheime Bilder von der Vorbereitung des TSV:

https://www.youtube.com/watch?v=1orhSbxiSN0

Ich als Reporter kam mit ca. 10 Min. Verspätung zum Spiel, da stand es leider schon 1:0 für unseren Gegner. Nachgefragt bei Bernd Frese (Trainerstab) konnte dieser mir auch nicht helfen und sagte „ich war noch nicht mal aus der Kabine heraus“. Damit ist die erste Halbzeit auch schon erzählt. Auf dem Platz neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, beide Teams glänzten nicht gerade. Die Spielgemeinschaft aus Ohlenstedt/Garlstedt/Hambergen scheint etwas fitter und sicherer in der Ballbeherrschung und –weitergabe. Ich vermute, dass dort im Gegensatz zum TSV etwas trainiert wird und das bisserl macht sich schon bemerkbar. Um das Spiel mit Worten aus der Pflanzenwelt zu beschreiben:

Orchidee: „Mimimi, es ist 0,03 pH zu sauer, hier kann ich nicht wachsen.“ (TSV Lesumstotel)

Löwenzahn: „Geil man, Beton“ (gegnerische Spielgemeinschaft im heutigen Verhalten)

Kurzum, die Gegner waren bissiger und wollten den Ball einfach mehr als wir, die immer wieder zurückzogen bzw. zuschauend agierten. Dazu hatten unsere Gegner eine Nr. 10, die zurecht diese Nummer trägt. Dennoch wäre hier was drin gewesen, wenn alle unserer 11 Spieler mehr Ehrgeiz, Einsatz und Willen gezeigt hätten, so sah es von außen eher aus als würden wir ein Trainingsspielchen absolvieren.

Vielleicht liegt es auch an der Abwesenheit unseres „Head of football“ Peter Reckemeyer, dieser hat hier aber eine Videobotschaft für jeden einzelnen Spieler des TSV hinterlassen, es ist also nicht so dass er nicht sieht was in seiner Abwesenheit geschieht:

https://www.youtube.com/watch?v=YmjEPteCoAw

Klar ist, dass wir in der 2. Halbzeit mehr geben mussten und vor allem auch in den nächsten Spielen mehr geben müssen, alle schienen noch vom Kopf und Körper müde. Hier war unser Gegner ein Tick weiter. Ich sag mal so, während die Gegner einen Schrittzähler benutzten, so fingen wir erst mal langsam mit einem Bewegungsmelder an.  Also noch viel Luft nach oben. Für einige kommt die Saison einfach noch 7 kg zu früh.

Hierzu ein Gespräch eines Spielers vor dem Joggen gehen mit seiner Freundin in der Saisonvorbereitung:

Spieler: „Schatz, darf ich zur Motivation deine Brüste sehen?“

Sie: „Deine sollten Motivation genug sein!“

Na so kann es ja nichts werden :o) – wir brauchen jegliche Unterstützung!

Die zweite Halbzeit ist ebenfalls schnell erzählt, denn sie verlief wie die erste Halbzeit. Aber immerhin kam es hier zu ersten Schüssen auf das Tor. Hier merkt man natürlich noch die Verletzungsfolgen unseres erfolgreichsten Stürmers Frank Wiesner. Dieser bekommt nach einer Sprunggelenksverletzung noch nicht genügend Druck auf den Ball, sonst hätte schon das ein oder andere Tor entstehen können. Kämpferisch kann man sich ein Beispiel an Thorben Wulf nehmen, aber auch spielerisch müssen wir unbedingt zulegen, dann macht das Kämpfen auch einfach mehr Spaß. Lieber mit dem Ball in den eigenen Reihen agieren als diesem ständig nachlaufen zu müssen. Mehr Ruhe am Ball und kontrollierte, ruhige, einfache Pässe sollten hier der Beginn sein. 2:0 gewann unser Gegner völlig verdient das Spiel und musste dafür auch nicht sehr viel Mühe aufwenden.

Natürlich fehlten bei uns Sven Knief wegen Rückenproblemen, sein kleiner brasilianischer Bruder Olafinho hat sich gleich einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule zugeführt und fällt somit noch lange aus. Hier überlegt man noch woher dieser Bandscheibenvorfall kommt, liegt es an den jahrelang zelebrierten schnellen Bewegungen, welche keine Wirbelsäule auf Dauer entzwirbeln kann oder woran liegt es? Auch wenn diese und noch einige andere Spieler fehlten, so hatten wir dennoch eine gute Truppe zusammen, die hier mehr hätte machen können/müssen. Vielleicht sollten wir uns ein Vorbild aus der Tierwelt holen. Wie wäre es mit der Ameise? Wisst ihr was da beeindruckend ist? Die machen einfach ihren scheiß Job und halten dabei die Fresse :o).

Erwähnenswert ist nach dem Abgang von unserem ehemaligen Keeper Andree (vielen Dank für die schönen gemeinsamen Jahre) das Auftreten unseres neuen Keepers Marc, unser Wikinger versuchte uns von hinten anzutreiben und zeigte auch mehrere Paraden.

Nach dem Spiel gab es dann trotz der Niederlage für jeden ein kaltes Schaumsüppchen von Hopfen, Gerste und Malzen, auf einen unterlegten Deckel. Es war dann doch trotz Niederlage schön alle mal wieder getroffen zu haben. Die Pause war schon arg lang und das konnte man heute auch bei allen merken.

Aber nicht schlimm - wie bei Werder Bremen ging halt das erste Spiel verloren, aber wie auch bei Werder sehen wir unseren Gegner aus dem ersten Spiel in dem bald folgenden Pokalspiel wieder. Ich bin gespannt wie da beide Duelle ausgehen werden. Chancenlos sind wir nicht, aber es kommt schon auf die Einstellung und den unbedingten Willen an. Ich glaube wir sind vorsichtig gesagt noch nicht bei 100%.

Also alle noch mal selbstkritisch in sich gehen und dann im nächsten Spiel mit dieser Hymne im Rücken zeigen wie glorreich wir wirklich sind:

https://www.youtube.com/watch?v=Tbuj6Hmw_VY

Schönes Wochenende,

Euer rasender Reporter

Olafinho

 

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