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Fußball 28.04.2018 von N/a

B-Juniorinnen: 0:1 verloren und doch ein tolles Spiel? geht denn das?

Die Vorzeichen für das heutige Spiel gegen Buchholz waren zunächst gut wie selten. 15 Mädels hatten zugesagt. Doch dann kam es kurzfristig noch  ganz anders:In den letzten 24 Stunden vor dem Spiel reduzierte sich der Kader auf 12 und nur Dank der Hilfe von Elmedina hatten wir  eine Auswechselspielerin. Mit Buchholz kam nicht gerade unser Lieblingsgegner. Obwohl die Bilanz mit 2:3 gar nicht so schlecht war, liegt uns das sehr robuste und oft grenzwertig körperliche Spiel der Mannschaft nicht besonders. Dazu ist es aber auch ein spielstarke Truppe mit ein paar sehr guten Ausnahmespielerinnen. Dieses Jahr dürfte ihnen der Titel nicht zu nehmen sein. Und alle waren bei Buchholz mit an Bord. Die 3, 13 und 20 sind dort die Schlüsselspielerinnen. Dazu heute auch noch die Torhüterin, die sonst bereits regelmäßig erste Damen spielt.  Aber unsere Mädels haben sich gewehrt und toll dagegen gehalten. So hatten beide Mannschaften in der ersten Halbzeit keine echte Torchance. Wir haben mit  ruhigem und gutem Spielaufbau dagegen gehalten wurden aber auch durch deren aufmerksame Defensive meist gestoppt.   Zur Halbzeit ein verdientes 0:0.

 

Und auch in der zweiten Halbzeit haben sich die Mädels nichts geschenkt und wir haben gut  Paroli geboten. Leider kam es dann doch zu einem einzigen Durchbruch auf unserer rechten Seite und die Buchholzerin  hat den Ball von der Torauslinie  perfekt auf die  20 zurückgelegt. Sie brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken. Mist, das war nicht nötig.    

Ich fürchtete etwas, unsere Mädels würden jetzt "einbrechen". Aber von wegen. Sie haben tapfer weiter gespielt und bei einem Gegenzug in der 75 Minute war eigentlich das 1:1 fällig. Jule war 16 Meter rechts vor dem Tor frei und in aussichtsreicher Schussposition, sah aber die völllig freistehende und noch besser positionierte Okka und spielte rüber. Leider ist der Moormannskamp kein ideales Geläuf für ein gepflegtes Passspiel und so erwischte der Ball eine dieser heftigen Unebenheiten und statt flach kam der Ball in Hüfthöhe. Die erforderliche Zeit für die Ballkontrolle nutzte Buchholz und konnte in letzter Sekunde noch stören. Sehr schade, denn ein 1:1 hatten sich die Mädels redlich verdient. So blieb es bei dem etwas unglücklichen 0:1.

Aber da es für uns in dieser Rückrunde um nichts mehr geht, ist das Ergebnis nicht wichtig, es überwiegt die Freude und der Stolz über diese tolle Mannschaftsleistung. Die Mädels waren einfach super.   

   

 

 

 

 


 

Fußball 25.04.2018 von N/a

B-Juniorinnen: Aus im Pokalhalbfinale

Heute im Heimspiel im Pokalhalbfinale gegen TSV Apensen hatte der Gast zwar leichte Feldvorteile, unsere Mädels haben aber gut mitgespielt. So kam Jule nach 12 Minuten im Mittelfeld in Ballbesitz, ging noch ein paar Meter und schoss den Ball unhaltbar oben zum 1:0 ins Gästetor. In der Folge griff Apensen vermehrt an, unsere Verteidigung hatte das Geschehen aber im Griff, und bei unseren Gegenstößen waren wir  auch stets  weiter gefährlich. Die Halbzeit war schon um aber die Schiedsrichterin ließ leider 42 Minuten spielen und in der letzten Minute steckte Apensen dann erfolgreich durch und kam leider noch zum 1:1. 

In der zweiten Halbzeit fiel dann das 1:2 durch eine vermeintlich deutliche Abseitsstellung. Aber leider wurde nicht gepfiffen und der Gast erhielt etwas glücklich die Führung. Mit nur 11 gesunden Spielern schwanden unsere Kräfte. Annika war noch zu grippegeschwächt  für einen längeren Einsatz und so nahm der Druck von Apensen zu. In der Folge fiel dann das 1:3. Hier haben wir nicht konsequent genug hochgeschoben und so war die 9 von Apensen nur auf gleicher Höhe  und konnte unbedrängt einschießen. 

Schade, die Mädels hatten mehr verdient und ein Elfmeterschießen wäre mit etwas Glück auch drin gewesen. So sind wir nun raus mit Applaus und wünschen Apensen im Finale viel Erfolg. 

Fußball 15.04.2018 von N/a

B-Juniorinnen: nach tollem Spiel 0:3 Niederlage in Unterzahl bei Eintracht Lüneburg

Heute ging es 155 Km zum weitesten Auswärtsspiel nach Lüneburg. Nach den Regenfällen vom Freitag und Samstag waren wir skeptisch, aber es ging auf dem Hauptplatz überraschend gut. Aber der Reihe nach:

Ohne die Annikas , ohne Jacky und ohne Jule waren wir nur 11 gegen 11+5 von Lüneburg. Deren 58:3 Tore aus der Herbstrunde waren beeindruckend und uns  war klar, dass sie uns reindrängen werden, aber wir wollten mit Kontern dagegenhalten . Der Plan ging erste Halbzeit auch gut auf. Wir hatten zwar auch 2x Glück , aber insgesamt haben es die Mädels super gemacht. Außerdem waren wir ab der 25. Minute nur noch mit 10 Spielerinnen auf dem Feld. Lüneburg wollte wohl trotz der heutigen  Überlegenheit ganz sicher gehen und spielte mit 11 weiter. Bei uns musste zunächst Jütte runter und in der 32 Minute erwischte es Abwehrchefin Anna. Bei einem Pressschlag knickte sie um und bei ihr ging es nicht weiter. Zum Glück konnte Jütte wieder aufs Feld. Der Druck nahm zwar zu, aber gerade Anfang der zweiten Halbzeit haben sich unsere Mädels  gute Möglichkeiten erspielt. Mit etwas Glück wäre sogar die Führung drin gewesen. Doch dann passierte es doch. In der 50 Min steckte Lüneburg einen Pass gekonnt durch unsere Viererkette und die Angreiferin tauchte allein vor Lina auf. 1:0 . Während Lüneburg in der Folge ständig frische Kräfte einwechselte, wehrten sich unsere 10 Mädels tapfer weiter und es ergab sich sogar eine Chance zum Ausgleich. Dann schwanden auf dem schweren aber gut bespielbaren Platz die Kräfte und so fiel noch das 2:0 und 3:0. Aber das war heute überhaupt nicht tragisch. Es war ein super  Match von uns, und abends beim tollen Werder Spiel habe ich verglichen und gesehen, wie viele Dinge unsere Mädels taktisch auch schon richtig gut machen und wo sie noch cleverer werden können. 

 

Mädels, Daumen hoch für dieses Spiel!!.Dabei waren Lina, Anna, Michelle, Nike, Elmedina, Seline, Jütte, Emilia, Tina, Okka und Josina. 

 

Fußball 13.04.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: TSV Senioren gewinnen Derby gegen Nachbardörfer aus Ihlpohl und Platjenwerbe

TSV Lesumstotel – SG Ihlpohl/Platjenwerbe     3:0          (2:0)

 

Auf Sky wurde heute schon ausführlich vom Derby berichtet, aber leider vom falschen Derby. Nicht das Spiel am Sonntag zwischen Schalke und Dortmund ist hier in der Gegend von Bedeutung, nein, hier ist von Bedeutung, wenn sich die Senioren vom TSV Lesumstotel gleich zwei gegnerischen Nachbardörfern auf einmal stellen.

 

Ihlpohl und Platjenwerbe haben eine Spielgemeinschaft gebildet und reisten heute ins Stadion des TSV Lesumstotel. Wir waren bestens gerüstet, viele Spieler und auch viele Fans waren auch unsererseits angereist.

Ich hatte heute schon bereits morgens vorbereitend auf das Spiel meditiert oder wie heißt das, wenn man 25 Minuten lang wie gelähmt und ins leere glotzend auf der Bettkante hockt? Es hilft nichts, für dieses Spiel mussten wir alle unsere Astra(l)körper straffen und eine korrekte Haltung annehmen, um hier nicht baden zu gehen. Meine Jogginghose hat sich eigentlich auf ein schönes Leben auf einem Sofa gefreut und dann kommt wieder so ein Derby.

 

In einem Derby muss man für sein Dorf gewinnen und es muss auch noch gut und locker aussehen, hier passt der Spruch von Johan Micoud:

 

„Dem Fußballer geht es ähnlich wie dem Autor: Was mühelos aussieht, ist die Ernte harter Arbeit. Die Kunst besteht darin, dass man die Anstrengung nicht erkennt“

 

oder wie ich auch immer sage „alles gar nicht so leicht wie es bei mir immer aussieht“.

 

Unsere Coaches gaben uns vorab schon klare Anweisungen über die Erwartungshaltung. Zwar haben wir seit ca. einem Jahr (letzter Sieg glaube ich Mai 2017) kein Spiel gewonnen, aber TSV-typisch verlor Rolf Müller folgende Worte:

 

„Jungs, ich möchte keinen Druck aufbauen, aber ich erwarte 3 Punkte und auch die Meisterschaft“

 

Olli war hier sehr risikofreudig und hat angekündigt im Falle einer Meisterschaft unseres Teams sich dann das TSV-Logo tätowieren lassen zu wollen. Vorgeschlagen wurde hier auch schon der Text „TSV Lesumstotel“  auf seinem Glied, vermutlich dann aber immer nur bei einer Erektion zu lesen. Bei seinen letzten Leistungen und Toren gibt es dafür aber auch im Alter noch genügend Gründe.

 

Die Stimmung war wieder einmalig und es wurde sehr viel gelacht. Die Kunst unseres Trainerteams ist den Fokus von Spaß dann zum Erfolg zu bringen. Ich kann aber schon vorweg nehmen, dass heute auch auf dem Platz viel Spielfreude zu sehen war.

 

Mit folgender Mannschaft ging es ins heutige Derby:

 

Torwart:                                             Guido

Abwehr:                                             Alex, James, Thomas, Ralf G.

Mittelfeld:                                         Olli, Boris, Olafinho, Sven K.

Sturm:                                                 Frank W., Thorben

Ergänzung:                                        Frank, Jan-Christoph, Martin und sogar Sven P.

 

Mit so vielen Leuten auf einem Niveau macht es wirklich Spaß. Vor dem Anpfiff sagte unser Coach auch noch klar als Bedingung, dass Alex und Guido als ehemalige Ihlpohler für uns durchspielen müssen und der Rest des Teams für die beiden zu kämpfen hat. Das erfolgte auch. Es handelt sich hier um eine Anweisung der sportlichen Leitung. Kurz wurde noch nachgefragt , ob es die sportliche Leitung von Ihlpohl wollte oder die von uns. Tatsache hat dies aber unser PETERgoge und ja sportliche Leitung des TSV angesagt. Dieser war übrigens schon wieder den Derbysieg feiern, auch wenn das noch lange nicht feststand.

 

In der Kabine wurden noch vor dem Anpfiff die letzten Nettigkeiten ausgetauscht, Sven K. hatte Olli noch gefragt was ihn denn im letzten Spiel so aufgeregt hätte und zur Kommunikation auf höchstem Niveau mit dem Schiedsrichter brachte. Olli reagierte gut, holte seinen Antistressball raus und sagte „ich habe mich im Griff“ :o).

 

Die Energien galt es nun auf dem Platz zu bringen. Und was soll ich sagen, es gelang. Gleich mit dem Anpfiff waren wir die klar bessere Mannschaft, kombinierten gut. Man hatte phasenweise den Eindruck, dass Bayernspieler sich verkleidet hätten und im Trikot des TSV Lesumstotel stecken (siehe Videolink):

 

https://www.youtube.com/watch?v=UXRT63VWZnA

 

Wir ließen hinten wirklich keine klare Chancen zu, man muss wirklich alle 11 Spieler bei uns loben und natürlich auch den Trainerstab. Heute überraschte dieser mit Sven Knief über rechts. Von dort kam auch die Flanke welche zum 1:0 für uns führte. Im letzten Spiel gegen Hüttenbusch kombinierten wir schon gut, aber die Torgefahr fehlte. Heute war Frank Wiesner wieder da und dieser schloss die gute Flanke auch gut ab. Nicht im ersten Versuch aber mit seiner unverwechselbaren kämpferischen Art und seinem Willen setzte er sich im nachsetzen durch. 1:0 völlig verdient.

 

Die SG Ihlpohl/Platjenwerbe kam überhaupt nicht ins Spiel, obwohl sie bekannte und gute Spieler in ihren Reihen hatten. Aber immer wieder unterbrachen wir den Spielfluss entweder durch unsere Spieler mit einem sehr guten Auge und Stellungsspiel oder durch unsere Fighter und Laufwunder. Es stand also bei uns eine sehr gute Mischung an Spielerpotenzial auf dem Platz.

 

Und dazu ein Mann der sich aktuell in Bestform befindet. Olli Berlips, zuletzt in Hüttenbusch von 5 Metern vorm Tor erfolgreich, hatte er es heute schon nicht mehr nötig so weit nach vorne zu rennen, er schloss heute aus ca. 20 Metern mit einem Fernschuss ab. Man kann diesen Schuss auch als Peter-Reckemeyer-Gedächtnistor bezeichnen. Wunderbar mit der guten alten Pieke ins Eck. 2:0.

 

Weitere zahlreiche Chancen folgten. Der gegnerische Torwart sowie dessen Abwehr waren mit unserem Druck überfordert und erlaubten sich immer wieder Fehler die unsererseits zu Chancen führten. Wir waren einfach wacher. Thorben Wulf hätte nach Pass von Olafinho auch noch einschießen können, verzog knapp.

 

Die gegnerische Spielgemeinschaft hatte noch Glück „nur“ mit einem 2:0 Rückstand in die Pause zu gehen. Der TSV Lesumstotel war heute richtig gut drauf. Uns konnte heute nur ein Unwetter aufhalten…..leider kam das. Es regnete nicht, nein, es schüttete in der Halbzeit und auch in der zweiten Spielhälfte kübelweise Wasser wie ich es noch nie erlebt habe.

 

Hier im folgenden Video ab 20. Sekunde Bilder vom Warmmachen unserer Ergänzungsspieler:

 

https://www.youtube.com/watch?v=wRTg1Ode1Pk

 

Mich wundert der Wettereinbruch nicht, warme Luft steigt nach oben und so hitzig und lauffreudig wie wir auftraten musste das ja passieren. Unser Coach wechselte zur Halbzeit, bei so einem Wetter muss natürlich der Brasilianer vom Platz und um hier das Team Waldorf und Statler komplett zu machen ging unser bis dahin Torschützenkönig des Teams Olli auch mit vom Platz. Auch außerhalb hatten wir gemeinsam mit weiteren angereisten Spielern wie Bernd Bitzer und Marco Reichel mächtig Spaß.

 

Es kamen Sven P. und Jan-Christoph auf den Platz. Das Wetter war inzwischen unzumutbar und ließ einen sauberen Fußball gar nicht mehr zu. Der Platz stand komplett unter Wasser. Man hätte hier auch das Bronze-Schwimmabzeichen machen können, für unseren kleineren Spieler war es kein Fußball mehr, sondern eine Schwimmeinheit. Jederzeit hatten wir Sorge, dass wir heute durch einen eventuellen Spielabbruch um unseren Erfolg gebracht werden könnten. Der heute aber sehr junge und sehr gute Schiedsrichter zog es aber durch, sehr zur Freude auch der Fans, da es zu sehenswerten und auch lustigen Szenen kam.

 

Zunächst kam es aber gleich zum 3:0. Sven P. zeigte gleich wieder was er kann und er setzte Frank Wiesner wunderbar in Szene, dieser schoss dann heute sein 2. Tor.

 

Ansonsten gibt es in der zweiten Halbzeit nicht viel  zu erzählen, die SG Ihlpohl/Platjenwerbe kam besser mit diesen ungewöhnlichen Wetter- und Platzverhältnissen klar, hatte allerdings außer einem Pfostenschuss keine Chance, zu gut war dann unsere Abwehrleistung, woran sich alle beteiligten. Und notfalls hatten wir ja noch Guido, denen wir ja im Vorfeld von Ihlpohl abwerben konnten und der heute wieder ein klasse Spiel für den TSV-Lesumstotel ablieferte.

 

Kurz vor Schluss wechselten wir noch Martin ein und Alex aus, Letzterer sollte noch seinen verdienten Applaus für eine sehr gute Leistung bekommen. Unfassbar gut was Alex da in seinem Alter noch auf den Platz bringt. Martin fällt bei uns ja immer wieder mit lustigen Dingen auf, mal sehen was heute passieren sollte. Beide Mannschaften liefen mit Trikots im traditionellem Rot auf, daher mussten wir gelbe Schwimmwesten ääääh Leibchen tragen. Martin lief bei der Auswechslung aber in seinem roten Trikot auf, hatte vergessen das Leibchen überzuziehen. Sein Kommentar: „ich dachte ich spiel lieber für die Gegner, die brauchten doch mehr Hilfe“.

 

Es blieb beim sicheren, ungefährdeten und verdienten 3:0.

 

Alle TSV-Senioren und Fans freuten sich über diesen souveränen Derbysieg, auch der Trainerstab war sehr glücklich. Insofern wurde natürlich auch nach dem Spiel noch ordentlich in der Kabine gesungen, gescherzt und gefeiert. Heute handelte es sich ja um ein Freitagsspiel und um einen Derbysieg, da ist das erlaubt, auch wenn es Dienstag schon wieder weitergeht. 3 Kisten Bier standen ja schon wieder in der Kabine und man fragt sich in welcher Einheit Dichte gemessen wird, beim TSV in Promille. Also Prost Jungs, habt Ihr Euch verdient.

 

Selbst unter der Dusche kommt es beim TSV noch zu herrlichen Szenen, so war Sven K. beim Duschen angetan, denn er hatte ein Shampoo mit der Aufschrift „mehr Volumen“ von Frank Wiesner entdeckt. Bei unseren Frisuren gerne zur Rettung der Restbestände genommen. Nach dem er aber schon sehr viel Mühe hatte dieses zu öffnen und man die Vorfreude sehen konnte, scheinen einige Tropfen des Shampoos auf den Bauch getropft zu sein und eh voila, das Zeug funktioniert. Tatsache mehr Volumen. Aber wir brauchen ja auch Übergewicht im Mittelfeld.

 

Jungs das war heute alles großer Fußball, Reeeeeschpekt. Allen ein schönes Wochenende!

 

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

 

Fußball 10.04.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: TSV-Senioren wurden in letzter Sekunde um den Erfolg gebracht und verloren mit 2:1 in Hüttenbusch

SV Hüttenbusch – TSV Lesumstotel       2:1          (1:0)

 

Die englischen Wochen beginnen für den TSV Lesumstotel, aber durch zahlreiche echt charakterlich gute Neuzugänge hat unser Trainerteam inzwischen die Möglichkeiten durch Rotation zu variieren. Dazu startete heute der Brasilianer des TSV noch ein letztes Mal ein Comebackversuch. Über ein halbes Jahr ohne jeglichen Sport und zuletzt durch zahlreiche gesundheitliche Einschränkungen verhindert, berichtete er von seinem Training für dieses Ereignis: „Ich wollte Sport machen. Paar Situps. Hab mich auf den Boden gelegt. Bin eingeschlafen.“ Es war also mit Spannung zu erwarten was heute so passieren würde, vor allem weil u.a. folgende Leistungsträger fehlten: Sven Knief, Boris Steinwachs, Axel Flender, James Fischer, Michael Wehling, Ralf Oetting, Thorsten Froebe, Frank Wiesner, Jan-Christoph Bärje, Michael Vogel, Mario Wolf, Marco Pertek. Das alleine wäre schon eine Elf gewesen. Es ist aber wirklich schön, dass wir über die Jahre so tolle Neuzugänge bekommen und das nun kompensieren können. Auch schön wie unser Trainerstab das löst, bei so vielen Ausfällen, Verletzten etc. wird überlegt was brauchen wir. Brauchen wir in der Anzahl neue gute Spieler, nein, sie kommen zur Entscheidung sich einfach einen neuen und verdammt guten Torwart zu holen. Guido Ludwig verstärkt nun unser Team, hat bereits im letzten Spiel perfekt gehalten und auch heute einige Glanzparaden gezeigt, an den Gegentoren war heute für ihn absolut nichts zu halten.

Mit folgender Aufstellung ging es heute ins Match:

Torwart:                                             Guido

Abwehr:                                             Alex, Bernd B., Thomas, Ralf G.

Mittelfeld:                                         Thorben, Marco R., Olafinho, Olli

Sturm:                                                 Volker, Sven P.

Ergänzung:                                        Uwe, Martin, Andreas

Ferner unterstützten von außen weitere Spieler wie Frank und sogar Eddy unser big friendly Giant, der mit Motorrad anreiste. Vielleicht können wir hier in den nächsten Wochen wieder mit Einsätzen rechnen. Alle in der Aufstellung oben genannten Spieler kamen natürlich auch zum Einsatz.

Marco Reichel bereitete sich nach Krämpfen im letzten Spiel sogar mit Magnesium vor, Hinweise von Olafinho irritierten ihn, dieser berichtete von seiner damaligen Einnahme und da lockerte sich lediglich der Schließmuskel. Es kam heute zu einem verspäteten Anpfiff, zum einen fehlte der Schiedsrichter und zum anderen – wo wir gerade beim Thema sind – mussten dann noch einige Spieler vorab auf WC. Wir sind halt immer noch ein wenig wie Kinder und auch nervös vor so wichtigen Spielen. Der Anpfiff musste sich also weiter verzögern.

Wir fingen sehr gut an, vor allem unsere „Next Generation“ um Sven Puppe, Thorben Wulf und Marco Reichel gaben Anlass zur Hoffnung. Sehr engagiert, laufstark und spielfreudig. Inzwischen aber  auch immer mit dem Auge für einen eventuell besser positionierten Mitspieler. Hier ein paar Bilder von unserer „Next Generationen“, die unser Trainerstab in jahrelangem Training auf unser Niveau brachte. Hier Bilder von der guten Jugendarbeit und Ausbildung dieser Jungs:

https://www.youtube.com/watch?v=KriBQVhsgZk&spfreload=10

 

 

 

Jeder kämpfte heute aber auch für jeden – das machte einfach Spaß – und jeder gab was er geben konnte. Es herrschte auch weitestgehend eine positive ja auch humorvolle aber dennoch zielorientierte Grundeinstellung. Auch die Abwehr machte ihren Job gut. Thomas Harter trieb das Team immer wieder nach vorne, Bernd B. wiederum hielt als Notnagel perfekt seine Position und rettete einige Male gut. Die Außenverteidiger hörten auf ihre Dirigenten. Es wurde wirklich ansatzweise Fußball gespielt und das trotz der ja nun wirklich schwerwiegenden Ausfälle.

 

Dann aber quasi aus dem Nichts kam es zum 1:0 für die Gäste, der Stürmer der Gegner hat dies allerdings auch ruhig und geschickt gemacht. Danach standen wir aber in der Defensive noch besser und ließen so gut wie keine weiteren Chancen zu. Auch wenn der Gegner vor allem durch lange Bälle auf die schnelle Nr. 7 der Gegner natürlich nicht ganz auszuschalten war. Natürlich ärgerte uns das Gegentor aber kräftig, da eine Serie gerissen ist. In den ersten zwei Punktspielen fingen wir kein Tor. Nun mit dem 1:0 das erste Gegentor und die Führung unserer Gegner. Für die Frauen ist das noch mal so erklärt, um unseren Frust zu verstehen:

„“Tor ist für uns so, als ob ein Paket von Zalando ankommt! Gegentor ist, wenn die Schuhe nicht passen!“

Das Spiel hatten wir aber eigentlich dennoch gut im Griff und hatten auch einige Chancen, die aber leider noch nicht zwingend genug waren. Bei herrlichem Wetter hat das Spielen dennoch wirklich Spaß gemacht und es entstanden viele schöne Kombinationen und vor allem auch zielgenaue Flanken von außen. In die Halbzeit mussten wir aber leider mit dem Rückstand gehen.

Leider hat sich Volker (Zerrung) ziemlich schnell verletzt, an dieser Stelle natürlich gute Besserung vom ganzen Team. Martin, Andreas und Uwe wurden eingewechselt und das Niveau blieb identisch gut. Uwe kümmerte sich sehr gut um die gegnerische Nr. 7 und legte Strecken zurück, die mir mit Fahrrad noch zu weit wären. Aber es kämpften wie gesagt alle und so ergab sich schätzungsweise ein Ballbesitz von 75-80% für unser Team. Die Gegner waren aber durch lange Bälle immer wieder torgefährlich. Zwei komplett unterschiedliche Spielsysteme trafen aufeinander. Ich denke es wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Darauf lief auch alles hinaus. Wir drückten immer besser und schnürten den Gegner ein, der Ball lief wirklich gut. Immer wieder waren unsere Youngster, unsere wilden Kerle durch gute gemeinsame Kombinationen nah am Ziel. Es kam dann die Zeit von Sven Puppe, der nahm sich den Ball, setzte sich perfekt über rechts durch und zögerte bevor er eine präzise und so gewollte Flanke auf den zweiten Pfosten schlug, wo Olli nur einnetzen musste. 1:1. So war nun eine weitere Serie gerissen, denn ein Tor hatten wir in den Spielen zuvor auch noch nicht erzielt. Es folgten danach sogar noch weitere Chancen, allerdings auf beiden Seiten. Nur bei uns schön herausgespielt und beim Gegner aus Hüttenbusch oft einfach aber wirkungsvoll mit langen Pässen auf die guten Stürmer.

Olafinho musste dann kurz vor Schluss den Platz verlassen, das kurze Gefühl mal ohne Schmerzen spielen/gehen zu können wurde durch einen Schuss in seinen Genitalbereich, also voll aufs Zentrum, quasi aufs Gehirn des Mannes unterbrochen. Er sackte zusammen und krabbelte vom Platz. An dieser Stelle mal die interessante Geschichte: Pinguine haben nur einmal im Jahr Sex, kein Wunder, dass die so komisch laufen. Ähnlich war dann auch der Gang von Olafinho, vielleicht spielt das auch mit rein. Beim Eishockey wurde übrigens der erste Genitalschutz 1874 getragen, der erste Helm 1974. Es dauerte also 100 Jahre, bis die Männer realisierten, dass das eigentliche Gehirn im Kopf ebenfalls wichtig sein könnte. Aber das alles nur am Rande. Olafinho selbst war mit seinem Comeback soweit zufrieden, auch wenn er weiß, dass man die Leistung noch steigern muss und kann. Am Spielfeldrand stand allerdings noch das Feedback seines härtesten Kritikers aus, sein Sohn teilte ihm noch die Einschätzung seiner Leistung mit. An dieser Stelle die Frage: „Bis wie viel Jahre darf man Teenager in die Babyklappe stecken? Oder ist das von der Größe abhängig?“ :o).

Zurück zum Spiel. Es kam leider wie es kommen musste, obwohl der TSV drückte:

Der Schiedsrichter verkündete die letzte halbe Minute. Und gefühlt in der letzten Sekunde sprang nach einem langen Ball im Zweikampf Martin im eigenen Strafraum der Ball an die so gut wie angelegte Hand. Eine aus meiner Sicht unvermeidbare Aktion, der Schiedsrichter pfiff sofort. Muss man das pfeifen? Schwierig. Es hatte natürlich leider ein Geschmäckle wie man so sagt. Der Elfmeter wurde aber sehr gut geschossen, gleich danach der Abpfiff und somit eine bittere, knappe und aus meiner Sicht auch unverdiente  2:1 Niederlage für uns.

Olli brachte diese Aktion noch kurz in Wallung, es ist eh seine Gegend dort in Hüttenbusch. Nur gut, dass meine Tochter ihm genau vor dem Spiel gegen Zahlung von Haribos einen Anti-Stressball bastelte. Auf die Frage warum er den nicht nutzt sagte er nur kurz „der ist schon kaputt“. :o). Es war also schnell der Humor wieder zurück.

Die Aktion war auch wirklich bitter, ich muss selbst aber sagen dass ich dennoch mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren bin.

  1. Hatten wir im Team eine positive Stimmung

  2. Jeder hat jedem geholfen ohne Vorwürfe zu machen.

  3. Jeder hat alles gegeben was er geben kann

  4. War ich weitestgehend schmerzfrei

  5. ….aber vor allem war wieder so viel Humor dabei und ich bin so begeistert von unseren Neuzugängen, das gibt Hoffnung für die Zukunft !!!

Ich hoffe das ging allen so?!

Also, auch nach dieser Niederlage schauen wir nach vorne, wie heißt es so schön: „ Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen“.

Zuletzt hatten wir ja im Bericht einen Tipp für den Aprilscherz eingebaut, auch heute möchte ich einen Tipp einbauen. Dieses Mal zum Thema „Etikette“. Dem Verein ist es wichtig, dass wir uns auch hier weiterentwickeln und positiv präsentieren:

„Wenn ihr also zukünftig in Jogginghose einkaufen geht, hängt euch bitte eine Trillerpfeife um den Hals. So hält man euch für einen Trainer und nicht für einen Asi“.

Es sind oft nur kleine Veränderungen, die zum Erfolg führen und Freitag geht es im nächsten Spiel weiter, wo unser Trainerstab weiter mit kleinen Schritten an uns pfeilt und bestimmt auf den Erfolgsweg bringen wird.

Ihr seid alle eingeladen euch ein weiteres Spektakel des TSV im Ortsderby gegen Ihlpohl anzusehen.

Leider wohl ohne Marco Reichel, der sich trotz Magnesium am Knie verletzte, mit Verdacht auf Knorpelschaden fällt er am Freitag aus. Man munkelt aber auch, dass Doc Flender nur alles sportunfähig schreibt, um selbst in die Startelf zu kommen. :o). Also allen Verletzten an dieser Stelle gute Besserung.

Mal sehen mit welcher Startelf wir dann am Freitag mit hoffentlich mehr Glück im Ortsderby die gute alte Fußballkunst zelebrieren können.

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

Fußball 07.04.2018 von N/a

B-Juniorinnen: Punktgewinn in Geestland

Heute ging es bei bestem Fußballwetter zu unserem Dauerrivalen SG Geestland. Besonders schön war, dass viele Eltern zur Unterstützung dabei waren und wir dort endlich auch mal in guter Besetzung antreten konnten.  So entwickelte sich insgesamt ein ausgeglichenes Spiel. Hatte Geestland mit Rückenwind im ersten Durchgang leichte Feldvorteile, so änderte sich das Bild in der 2. Halbzeit komplett. Aber der Reihe nach:

Geestland setzte uns mit dem Windvorteil früh unter Druck. Doch die Mädels zeigten sich mit ruhigem Spielaufbau unbeeindruckt und versuchten sich immer wieder nach vorne zu kombinieren. In der 10. Minute dann ein toller Diagonalpass von Jule rechts raus auf Josina. Leider hat der Schiri nicht den Moment der Ballabgabe gewertet, sondern nur die Annahme von Josina gesehen. Abseits? Eine krasse Fehlentscheidung. Josina wäre alleine durch gewesen. Mein lautstarker Protest war für den Rest des Spiels leider eher kontraproduktiv was die ein oder andere Entscheidung des Schiris angeht. 

Aber die Mädels haben weiter super gekämpft. Bei  einer Ecke von Emilia hat sich Seline eingeschaltet, den Ball kurz gefordert und kam 20 Meter vor dem Tor frei zum Schuss. Der Ball wäre sicher auch im rechten Winkel eingeschlagen, doch durch den Gegenwind ging er ganz knapp drüber. Dank einer tollen Defensivleistung ging es mit 0:0 und im Grunde ohne Torchance für Geestland in die Pause. 

Nach dem Wechsel wollten wir früher stören und die Windverhältnisse für uns nutzen. Mit Jacky im Sturm und Okka im Mittelfeld waren wir auch offensiver aufgestellt. Der Plan ging auf. 15-20 Minuten kam Geestland kaum aus ihrer Hälfte. Leider haben sich die Mädels in dieser Phase nicht für ihr tolles Spiel belohnt. Das Tor lag in der Luft, aber es fiel nicht. Nach 60 Minuten ging bei dem Wetter dann die Kraft aus und das Spiel war wieder ausgeglichen. Ein einziges Mal setzte sich dann die gefährliche 11 von Geestland durch, doch Lina konnte das Gegentor noch verhindern. Die Viererkette mit Annika, Anna, Nike und Seline hat die gefährlichen Angreifer heute fast komplett abgemeldet. Und wenn es mal eng war, kamen  Emilia, Tina , Michelle und Okka stets zu Hilfe. Da wäre ein Gegentor kurz vor Schluss sehr unverdient gewesen. Wir freuen uns über ein sehr gutes Spiel bei dem wir den Sieg durchaus verdient gehabt hätten. 

 

Fußball 03.04.2018 von N/a

B-Juniorinnen: ungefährdeter Auswärtssieg

Heute am letzten Osterferientag ging es zur SG Elbmarsch in Handorf vor den Toren von Lüneburg. Es waren also wieder 140 km Anreise zu absolvieren und so starteten wir um 15.30 Uhr. Vor Ort waren dann zunächst die Kabinen noch nicht offen und zu allem Überfluss kam auch kein Schiedsrichter. So haben wir uns mit dem Gegner auf Jürgen ( den Vater unserer Michelle)  geeinigt.  Zum Spiel kann man sagen, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Wir trafen auf einen personell geschwächten Gegner und so waren wir schnell die spielbestimmende Mannschaft. Zwischen der 20 und 60 Minuten schossen unsere Mädels mit einem insgesamt soliden Spiel einen 6:0 Sieg heraus. 3 x Jule, 2x Josina und 1x Okka trugen sich in die Liste der Torschützen ein. Mit guten Paraden verhinderte die Torhüterin einen noch höheren Erfolg. Unsere Defensive ließ gleichzeitig nichts anbrennen und so hatten die Gegner eigentlich keine gefährliche Torchance. Für Jütte nach 2 monatiger Verletzungspause eine passende Partie, um wieder in den Wettbewerb einzusteigen.  Das erfolgreiche Team: Lina, Annika B., Anna, Michelle, Elmedina Salahi, Tina, Jütte, Jule, Emilia, Josina Okka und Jacky. 

 

 

Fußball 23.03.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: Fußball: TSV-Senioren sind wieder online...erstes Spiel, erster Punkt!

TSV Lesumstotel      -     SG Worpswede/Neu St. Jürgen 2                0:0      (0:0)
 
Sooooo lange Zeit war Pause, aber nun ist es soweit. Ihr könnt jetzt Eure Schlüpfer gegen den Bildschirm werfen, die Fußball-Seniorenmannschaft des TSV Lesumstotel ist wieder online.
 
Heute fand das erste Spiel 2018 statt. TSV Lesumstotel gegen die Spielgemeinschaft Worpswede/Neu St. Jürgen. Und die gute Nachricht gleich vorweg, wir waren schon mal trotz großer Verletzungssorgen und vieler Ausfälle dennoch genügend Spieler u.a. auch durch erneute Neuzugänge, so konnten wir heute herzlich Uwe Werner in unseren Reihen begrüßen.
 
Der TSV Lesumstotel ist nun schon so lange dabei, erste Erwähnung im Alten Testament (sie trugen seltsame Gewänder und irrten planlos herum), aber die Saisonvorbereitung war wie jedes Jahr mal wieder ungenügend. Die Sache mit den Gewändern konnten wir inzwischen verbessern, an diese Stelle herzlichen Dank an unseren neuen Sponsor Arne Rodewald  http://www.pension-linnea.de/ueber-uns,  immer eine Reise wert, ich war schon dort!) – die neuen Trikots waren heute fast das einzig sehenswerte, vielleicht wollten wir sie einfach nicht schmutzig machen, denn das planlose Herumirren war leider noch wie früher.
Die Vorbereitung auf die Saison gingen beim glorreichen TSV alle Spieler individuell an. Missglückte Anzeigen wie diese wurden von einigen Spielern geschaltet:
 
Ich suche einen Laufpartner
Geschlecht und Alter sind egal. Kann bei schlechtem Wetter gern sagen: „ Bei Regen macht das ja keinen Spaß, komm wir gehen ein Bier trinken.“
Aber bei gutem Wetter: „Geil, die Sonne scheint! Lass uns grillen!“
 
Andere haben die Jogginghose in die Waschmaschine gesteckt, damit sie mal weiß was Bewegung ist.
 
Einige von uns wiederum trinken keinen Alkohol mehr und nehmen auch keine Drogen. Sie sagen sich, dass in unserem Alter durch zu schnelles Trikot Anziehen schon derselbe Effekt entsteht. 
Dabei ist es eigentlich unsere Zeit. Die neue Trendhaarfarbe in diesem Jahr ist ja grau. Wenn jetzt noch Übergewicht und Falten modern werden, wird 2018 unser Jahr.
 
Ich selbst war joggen, dachte auch man hätte mir nachgepfiffen…. es war aber leider doch nur meine Lunge. Aus diesen und anderen gesundheitlichen Gründen musste ich heute auch noch pausieren und konnte mich voll auf die Berichterstattung konzentrieren. Leider war aber nicht viel zu notieren.
 
Kommen wir aber erst mal zur Mannschaftsaufstellung, welcher unser Trainierteam um Rolf Müller ausklügelte:
 
Tor:                 Michael Wehling (Man of the match…das kann ich jetzt schon mal verraten)
Abwehr:         Alex Skrube, Bernd Bitzer, Thomas Harter, Ralf Geils
Mittelfeld:     Marco Reichel, Boris Steinwachs, Jan-Christoph Bärje, Ralf Oetting
Sturm:            Volker Meyer, Frank Wiesner
Ergänzung:    Uwe Werner, Thorben Wulf, Andreas Rust
 
Unser Sportchef und PETERgoge verließ schon gleich danach das Feld, entweder wusste er was kommt oder er wollte schon zu früh die eventuell erreichten Punkte feiern.
 
Bei kälteren Temperaturen startete das Spiel pünktlich um 19.30 Uhr im Moormannskampstadion und trotz des Nieselregens kamen wieder ein paar Fans des TSV, das ist hoch anzuerkennen. Einige Spieler haben heute erstmalig den ganzen Tag das Fenster gekippt, um sich langsam an den Frühling zu gewöhnen und auch mal wieder vor die Tür zu treten.
 
Die erste Halbzeit ist sehr schnell erzählt, ich konnte auf beiden Seiten keine einzige Chance notieren. Beide Teams neutralisierten sich komplett. Und das hört sich noch gut an, könnte man auch anders formulieren. Die Zeitumstellung ist ja erst am Wochenende, ansonsten hätte ich gesagt sie war während des Spieles da, zumindest hätte man da locker eben eine Stunde vorstellen können ohne was zu versäumen.
In der Halbzeit hat dann Rolf Müller deutliche Worte an das Team gerichtet. Leider ging die zweite Halbzeit aber genauso los, was Rolf draußen etwas verzweifeln ließ, häufiger hörte man die Worte „was habe ich gerade noch in der Pause gesagt…?“
 
Aber laut unserem Trainerstab machen wir zwei Fehler:
 
  • 1. Hören wir nicht zu
  • …und zweitens habe ich leider vergessen, was hat er noch gesagt?
In der Partie wurden inzwischen auch alle Spieler eingewechselt, Uwe und Thorben für Volker und Ralf Ötting sowie Andreas für Jan. Im Verlauf wurde aber mehrmals durchgetauscht. In der zweiten Halbzeit gab es dann zumindest auch mal die eine oder andere Aktion zu notieren. Als erstes gab es einen strammen indirekten Freistoß von Boris auf Thomas abgelegt, der super abschloss. Leider hat der gegnerische Torwart wiederholt und auch hier sehr gut pariert. Ein paar Minuten später flankte Boris auf Frank, der nach seiner sehr langen Pause noch verzog. Die größte Chance hatten wir aber ca. eine Viertelstunde vor Schluss, ein Konter wurde super eingeleitet und Boris lief alleine auf den allerdings sehr guten Keeper zu, der auch diese Chance zu verhindern wusste. Auch unsere Gegner hatten die ein oder andere kleinere Chance, aber auf beiden Seiten waren die Keeper heute die besten Spieler. Auch Michael löste alle Situationen gewohnt ruhig. Sein Comeback war der Lichtblick heute. Ansonsten merkte man einfach, dass alle sehr lange nicht mehr gekickt haben und es doch wieder Zeit braucht bis ein Ball gezielt von A nach B kommt. Daher ist für den 28.3. um 19 Uhr auch ein Training angesetzt.
 
Marco Reichel wirbelte heute als unser kleiner Youngster im zentralen Mittelfeld herum, allerdings hatte er heute mit dem Schiedsrichter nicht so seinen besten Freund. Dieser zeigte da anscheinend schon seine Anfänge seiner Abneigung gegen kleine Leute. Zumindest wurde alles gegen Marco gepfiffen, auch eine ganz klare korrekte Chance wurde mit einem irrwitzigen Abseitspfiff ausgebremst.
 
Aber wir sind ja froh, dass es noch Schiedsrichter gibt, die diese Strapazen auf sich nehmen und pfeifen und man muss auch dazu sagen, dass nun heute auch kein Spieler erwähnenswert bessere Leistungen auf den Platz gebracht hat. Das Spiel hat bei den Leistungen auch keinen Sieger verdient.
 
Was aber zwei Minuten vor Abpfiff für eine Show passierte ist mir immer noch auch in den Reaktionen einiger Erwachsener schleierhaft. Da spielen fast die gesamte Spieldauer ein 13jähriger mit einer 7jährigen auf der Tartanbahn und spielen/kullern zum Teil auch einen Fußball mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 1,5 Km/h hin und her (übrigens präziser als alle 22 Fußballer auf dem Rasen und mit mehr Übersicht und Weitsicht als der Schiedsrichter – es rollte nicht einmal ein Ball auf das Spielfeld) und der Schiedsrichter fühlte sich berufen einmal Machthaber zu spielen. Gegenüber Kinder fühlen sich ja alle Erwachsene groß. Er untersagte den Kindern dies komplett unnötig und ohne konkreten Anlass zwei Minuten vor Ende des Spiels, hatte so aber noch mal seinen persönlichen Auftritt.
 
Liebe Schiedsrichter, Ihr fordert immer (zurecht) Empathie für Euch.
 
Empathie:
 
Die Fähigkeit zum Einfühlen und Nachempfinden der Erlebnisse und Gefühle anderer, und das Nutzen dieses Verständnisses, um ethisch und mitfühlend zu handeln.
Ob das nun heute empathisch und vor allem kindgerecht oder gar mitfühlend war, das bezweifle ich mal. Genau wie einige Worte von Erwachsenen in Richtung der verdutzten Kinder.
 
Hier empfehle ich allen das Aufspielen eines neuen Programms:
 
 
Dringend!
 
Gegenüber Kindern geht so ein Verhalten gar nicht, wenn überhaupt sollte man sich dann schon liebevoll zu den Kindern begeben und es verständlich erklären, dafür braucht man allerdings Argumente. Sonst muss man sich nicht wundern, wenn später irgendwann die dann erwachsenen Kinder die dann wohl in Rente angekommenen Erwachsenen vertreiben, wenn sie „stören“ – wir haben es dann so vorgelebt!
 
Wir wollen den Bericht aber so nicht ausklingen lassen. Es ist nun ja auch erst mal Osterpause und ich wünsche allen ein schönes Fest. Denkt dran, es ist auch der 1. April vor dem nächsten Spiel, lasst Euch nicht reinlegen. Hier aber vielleicht ein Tipp für den Scherztag im Jahr, um die Spielerfrauen auf Temperatur zu bekommen:
 
Neue Klobürste kaufen, auspacken, in die fertige Spülmaschine stellen, die Frau diese öffnen lassen, und sagen:
 
„geil, wie neu“
 
Der Arschtritt ist es bestimmt wert. Ich kann das als Single sagen.
 
Das Ergebnis könnt Ihr gerne beim nächsten Heimspiel am 6. April 2018 erzählen, ich bin gespannt. Frohe Ostern!
 
Mit sportlichen Grüßen
 
Euer rasender Reporter
 
Olafinho

Fußball 10.03.2018 von N/a

B-Juniorinnen: Ohne 7 nach Buchholz und doch "nur" 0:4 verloren

Der Gegner hatte im Vorfeld kein Einsehen mit unserer Personalnot und lehnte unser Verlegungsersuchen leider ab. So mussten wir heute ohne 7 verletzte/kranke/verhinderte Spielerinnen den Weg nach Buchholz antreten. Nur dank der Hilfe der C-Mädchen (Alessa, Elmedina und die erst 12 jährige Sandra) waren wir überhaupt 11 Spielerinnen. Damit war die Taktik klar. Defensiv 4:1:4:1 und nur kontern. Vor Ort dann noch eine unangenehme Überraschung. Statt eines modernen Kunstrasenplatzes erwartete uns ein älteres Modell der eher Teppichcharakter hatte. Total platt und so etwas schmierig bei dem Regen.  

Die Mädels haben ihre Sache richtig gut gemacht heute. Es war fast pausenlos das erwartete Spiel auf unser Tor und doch konnte sich  Buchholz verhältnismäßig wenig klare Torchancen erspielen. 2 tolle Distanzschüsse brachten den Hausherren dann aber doch die verdiente Pausenführung von 2:0. Wir hatten allerdings nach einer Ecke durch Okka auch eine tolle Gelegenheit und auch Josina scheiterte knapp. 

In der zweiten Halbzeit natürlich das gleiche Bild. Zwei Unaufmerksamkeiten ermöglichten Buchholz wieder 2 'Tore aber ansonsten haben es die Mädels weiter gut verteidigt. Auch in der zweiten Halbzeit hatte Okka - wieder nach einer guten Ecke von Josina -  eine Torchance. Aber ihr Kopfball ging leider knapp am Tor vorbei. Der Sieg für Buchholz geht natürlich völlig in Ordnung. Positiv zu bemerken ist, dass  auch Buchholz auf 10 Spielerinnen reduzierte, als Seline 10 Minuten vor Schluss nicht mehr konnte. Die Mädels können stolz auf ihr kämpferische Leistung und ihre Einstellung sein.    

 

 

 

Fußball 18.02.2018 von N/a

B-Juniorinnen: Zum Abschluss einer tollen Hallensaison respektabler 5. bei der Niedersachsenmeisterschaft

Dieses Wochenende ging es zur Niedersachsenmeisterschaft nach Rodenberg. Um eine sichere Anreise zu gewährleisten, haben wir uns bereits am Samstag in der Jugendherberge Hannover eingemietet und am späten Nachmittag als Teamauftakt einen Escape-Room besucht. Das war ein toller Rätselspaß und Einstieg in das Wochenende.  Am Sonntag ging es dann die letzten 30 km noch bis nach Rodenberg.

In unserer Gruppe erwartete uns im ersten Spiel  mit dem MF Göttingen gleich eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich der Niedersachsenliga. Und leider haben wir -wie so oft- das erste Spiel "verschlafen". Bereits nach wenigen Sekunden haben wir den Ball rechts im Mittelfeld leichtfertig verloren und Göttingen nutzte diese erste Gelegenheit sofort zum 1:0. In der Folge wurde es nicht besser . Göttingen zog sich zurück und spielte in unserem 3:1 System- Gleichzeitig hielten wir uns nicht an unsere Formation und boten ihnen die Räume an.  So kam es schnell zum 2:0 und kurz vor Schluss auch noch zum 3:0. In diesem Spiel war das Fehlen von Jütte deutlich zu spüren und nicht zu kompensieren.

Im zweiten Spiel ging es gegen die JSG Nortmoor/Brinkum/Holtland wieder nicht optimal los. Ein erneuter Ballverlust gegen eine energisch nachsetzende Gegenspielerin führte zum unnötigen 1:0 für Nortmoor. Dann aber kamen wir endlich etwas besser ins Spiel und konnten durch Jule den verdienten Ausgleich erzielen. Anschließend erspielten wir uns noch ein paar Chancen, doch das so wichtige Siegtor wollte uns nicht mehr gelingen.

Vor unserem dritten Spiel gegen den TSV Pattensen war damit klar, wir brauchten einen Sieg und möglichst einen hohen mit 3 Toren. Die Mädels zeigten jetzt auch gute Kombinationen und erspielten sich viele Torchancen. Doch selbst beste Gelegenheiten konnte die Torhüterin noch abwehren. So stand es in der vorletzten Spielminute noch 0:0. Timeout und kurze Besprechung. Wir gingen mit dem Flying Goalkeeper volles Risiko und es zahlte sich aus. Lina selbst erzielte das 1:0. Leider wurde uns ein 6 Meter nach einem klaren Handspiel verwehrt und so war es zwar ein Sieg fürs Gemüt und als Belohnung unserer diesjährigen Hallenleistung, fürs Weiterkommen reichte es aber leider nicht.

Nortmoor war mit 4 Punkten und 3:2 Toren Zweiter und wir mit 4 Punkten und 2:4 Toren "nur " Dritter und damit raus. Der Gruppendritte der Gruppe A hatte 3 Punkte und damit sind wir 5ter  von 8 Mannschaften geworden. Um das ganze aber mal wieder in die richtige Dimension zu bringen :      Der TSV Lesumstotel stellt die fünftbeste Mannschaft in Niedersachsen und wir haben in der ganzen Hallensaison nur ein einziges Spiel verloren. Und das erste  heute gegen den späteren Turniersieger und damit amtierenden Niedersachsenmeister. Unsere gesamte Bilanz kann sich durchaus sehen lassen: 33 Hallenspiele: 26 Siege, 6 Unentschieden  (nach regulärer Spielzeit) und nur eine einzige Niederlage. 6 von 7 Turnieren gewonnen und dabei 73:10 Tore erzielt. Damit haben wir den Verein und den Landkreis Osterholz durchaus würdig vertreten.          

Heute dabei waren: Lina, Annika B., Okka, Seline, Josina, Jule, Tina und Emilia. Jütte hat das Trainerteam unterstützt!  

 

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