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Aktuelles

Fußball 31.05.2017 von Frank Reichhart

B-Juniorinnen: letztes Heimspiel gegen TSV Apensen

Vorgestern mit 10 Spielerinnen gegen Borstel-Luhdorf ging es heute mit zumindest 11 Spielerinnen gegen Apensen.  Und diese 11 haben sich wacker verkauft. 15 Minuten der 2.Halbzeit waren wir sogar nur zu 10. Leider waren wir mit unserer neuen Formation die ersten 5 Minuten noch nicht "wach" und so stand es nach 2 Minuten 1:0. Danach haben wir zwar den Gästen mehr Spielanteile überlassen, aber insgesamt haben wir gut verteidigt und gespielt. So ging es mit 1:0 in die Pause. In der 2. Halbzeit das gleiche Spiel doch leider schafften die Apenser noch 2 Tore. Der Sieg geht in Ordnung. Unsere  Leistung war trotzdem gut und durch Okka gelang sogar wieder der Ehrentreffer.  Toll war, dass Jule zum Zuschauen kam und sogar was Warmmachen von Lina übernommen hat. Wir haben uns sehr über ihr Kommen gefreut. 

Gudrun und Frank

 

Fußball 30.05.2017 von Frank Reichhart

B-Juniorinnen: Am 29.05. beim JFV Borstel-Luhdorf

Heute geht es in erster Linie nicht um die Niederlage, die wir gestern hinnehmen mussten , sondern es geht um die bisherige Saison und die großartige Leistung und Einstellung, die diese super Mannschaft bisher gebracht hat.  Wir haben insgesamt für das 11er Feld nur einen Kader von 14 Spielerinnen. Das allein geht eigentlich gar nicht. Davon bekommen wir 3 unserer Zweitspielrechtlerinnen nur, wenn ihre eigene Mannschaft nicht gleichzeitig spielt. Und trotzdem haben es diese tollen Mädels geschafft, dass wir die Aufstiegsrunde zur Niedersachsenliga erreicht haben und dass es uns 19 Spieltage gelungen ist, immer zumindest  mit 11 Spielerinnen zu beginnen.

Gestern hat es uns dann doch erwischt. Nike und Edna spielten beim ATSV gleichzeitig um die Meisterschaft auf Kreisebene, Jule mit  ihrem Nasenbeinbruch fällt langfristig aus  und Okka lag mit Fieber im Bett. Kurz haben wir überlegt, ob es Sinn macht bei fast 30 Grad mit 10 Spielerinnen zum JFV Borstel-Luhdorf zu fahren. Aber die Blöße der Absage wollten wir uns nicht geben  und da es ja um nichts mehr ging, hofften wir auf ein faires 10 gegen 10.  Ausserdem  haben wir gegen Borstel-Luhdorf bisher nicht verloren und in 5 Partien 2 x gewonnen und 3 x Unentschieden gespielt. Doch die Hoffnung auf eine faire Geste und/oder einen Punktgewinn erfüllte sich nicht.   Es war recht merkwürdig:

Bei unserer  Ankunft um 17.55Uhr war zunächst niemand  zu sehen. Waren wir richtig? Gab es eine Verlegung? Nein, lt. Fußball.de nicht. Keine Begrüßung, keine Kabinenzuweisung, nichts !! Dafür dann harsche Kritik, als sich  die Mädels allein für die falsche Kabine entschieden haben. Wir standen derweil draussen rum wie bestellt und nicht abgeholt und fragten uns, auf welchem  Platz wir wohl spielen und wohin wir unser Equipment bringen sollten. Es waren nur noch 25 Minuten bis Spielbeginn. Dann tauchten die ersten Spielerinnen des Gegners auf und es war geklärt,  wo wir spielen.

Aber wir mussten den Gastgeber dazu aufsuchen! Es ging so merkwürdig weiter. Unser Tornetz mussten wir selbst runterlassen. Zwar kein Akt, aber höchst ungewöhnlich.

Und: Es war heute unsere 6 Partie gegen Borstel-Luhdorf. Jedesmal habe ich die Torhüterin um Trikottausch gebeten, da ihr Orange mit unserem identisch ist. Vor unserem letzten Heimspiel habe ich per Whats app sogar daran erinnert, sie möge an ein anderes Torwarttrikot denken. Diesmal schien Sie vorbereitet und kam in blau. Kurz vor Spielbeginn zog sie dann doch wieder orange an?  Das haben wir als völlig unnötige Provokation empfunden, denn zum Umziehen war sie auf meine Nachfrage diesmal nicht bereit!  Der Schiedsrichter  machte dem Theater ein Ende..Was das wohl sollte??? .

Dann ging es los: Borstel Luhdorf mit 14 Spielerinnen im Aufgebot: davon 1x Jahrgang 1999, 7x 2000 , 4x 2001 , 1x2002 und 1 x 2003. Wir versuchten mit  1x2000, 3x2001, 4x2002 und 2x2003 dagegen zu halten.

Obwohl es um nichts ging, hatte Borstel-Luhdorf leider kein Einsehen und spielte 80 Minuten mit 11 Spielerinnen. Natürlich ihr gutes Recht. Fair ist aber anders.  Spätestens mit der Halbzeit war das Spiel ja entschieden. 
Über das Spiel möchte ich daher nicht so viel verlieren. Die 4 fehlenden Leistungsträger konnten wir mit 10 Spielern und immer noch 28 Grad nicht kompensieren. Dennoch waren die 4 Tore bis zur Halbzeit sogar vermeidbar.  Das 4:0 fiel dabei durch einen eher fragwürdigen Elfmeter, den nicht einmal die Gegnerin haben wollte. Das Ergebnis war viel zu hoch, denn spielerisch hielten wir dagegen und hatten sogar selbst Chancen. Aber 80 Min in Unterzahl gegen einen Gegner, der auch noch mehrfach wechseln konnte waren einfach zu viel bei den Temperaturen.

Zur Halbzeit haben wir eine Umstellung vorgenommen und eine Taktikänderung besprochen. So konnten wir die 2 Halbzeit ausgeglichen gestalten. Die Mädels waren dann in der zweiten Trinkpause aber kurz vor dem Kollaps und wollten aufgeben. Letztendlich haben sie sich durchgebissen und wurden am Ende noch mit dem Ehrentreffer belohnt. Josina gelang kurz vor Schluss aus ca. 16 Metern ein tolles Tor mit links. Der Ball senkte sich in den Winkel der langen Ecke und konnte von der Torhüterin nicht mehr abgelenkt werden.

Zur Verabschiedung kam übrigens auch niemand. Bis auf ein ironisches „auf Wiedersehen“ passierte nichts. Uns war nicht klar,  was wir denen getan haben.  Jetzt haben sie sogar endlich ihren "hochverdienten" Sieg gegen uns. Nicht unterschlagen wollen wir, dass unsere Mädels das Verhalten der meisten Spielerinnen von Borstel-Luhdorf lobend erwähnt haben. Es sei sehr fair auf dem Feld zugegangen. Mit einigen  Eltern hatte ich nach dem Spiel auch einen  guten Austausch, aber die restlichen äußeren Umstände bleiben uns ein Rätsel.    

Leider verletzte sich Anna in der letzten Minute und so wird sie morgen gegen Apensen auch ausfallen. Auch Edna und Jule werden wieder fehlen. Aber wenn Okka wieder gesund ist, werden wir auch dieses Spiel spielen und nicht kampflos aufgeben.  Wir sind mal wieder mächtig stolz auf diese Mädels und die tolle Moral.

Gudrun und Frank


Übrigens, erst um 22.30 Uhr waren wir wieder in Ritterhude.  Die Mädels geben wirklich alles.    
 

Fußball 21.05.2017 von Frank Reichhart

B-Juniorinnen: verdienter 1:0 Heimsieg gegen den Tabellenführer aus Buchholz

Bestes Fußballwetter und wir mussten leider wieder auf die variable Spielfläche ausweichen. Der Tag begann also mit Netze aufhängen, Platz kreiden und die Löcher und Gräben der Wühlmäuse notdürftig füllen. Für unsere übliche Vorbereitung blieb dabei nicht viel Zeit.

Zeichnete sich das Hinspiel schon durch ein sehr körperbetontes Spiel des Gegner aus, so entstand heute der Eindruck, sie legen noch eine Schippe drauf. Der Arm und Ellenbogeneinsatz war meines Erachtens übertrieben und auch diverse überharte Aktionen in die Beine habe ich registriert. Unsere Mannschaft ist diese Spielweise nicht in dieser Intensität  gewohnt,  hat aber nach Kräften dagegen gehalten.

So entwickelte sich ein äußerst intensives Spiel mit vielen Nickeligkeiten. Edna war wiederholt durch ihre Gegenspielerin nur durch diesen heftigen Körpereinsatz aufzuhalten. Dennoch ist sie ihr aufgrund ihrer Schnelligkeit mehrmals entwischt. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatten die Gäste. Aber zum Glück gelang es der Spielerin nicht, freistehend  eine perfekte Flanke einzuköpfen. Bei den Spielanteilen habe ich leichte Vorteile für uns vermerkt, allerdings schafften wir es nicht, gefährlich vor das Tor zu kommen. In der 25 Minute dann ein riesen Schreck. Jule ging im Mittelfeld mit dem Kopf zum Ball und war dafür auch in der etwas besseren Position. Allerdings wollte auch ein Spielerin von Buchholz mit Schwung  in den Ball und erwischte Jule mitten im Gesicht. Stark aus der Nase blutend musste Jule vom Feld. Völlig überflüssig und unsportlich soll dann der Satz gefallen sein: "So jetzt haben wir die beste Spielerin schon mal vom Feld". Das kann und will ich nicht glauben. Zum Glück hatten wir endlich mal Wechselspieler und so kam Tina für Jule auf den Platz. Auf beiden Seiten passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel und so stand es nach 40 Minuten 0:0. 

Auch in der zweiten Halbzeit nahm die Intensität nicht ab. Buchholz wurde etwas stärker kam aber nicht gefährlich vor unser Tor. Wir wiederum setzten mit Edna und Okka immer wieder mal gefährliche Konter, die wiederholt nur mit Foulspiel unterbunden werden konnten. So kam es in der 62  Minute auch endlich zur ersten gelben Karte gegen Buchholz. Den Freistoß auf der rechten Seite schoss Anna dann aus ca 30 Metern auf das Tor. Der Ball senkte sich über die Hände der Torhüterin ins lange Eck. 1: 0 für uns.

Danach folgten wütende Angriffsversuche von Buchholz. Mit dem Rückstand konnte der Gegner gar nicht umgehen. Wortwörtlich konnten sie es nicht glauben, dass sie gegen uns, "die schwächste Mannschaft der Liga" zurückliegen. Neben der aggressiven Spielweise nahmen solche  Verbalattacken zu. Dazu fehlen mir die Worte. Allerdings lobend zu erwähnen ist die Kapitänin, die -wie bereits im Hinspiel- immer wieder ihre Mitspielerinnen ermahnt hat, sich fair zu verhalten.

Kurz vor Schluss hatte Qamile nach einem Konter fast die Chance auf das 2:0 und auch ein Schuss von der rechten Seite verfehlte nur knapp das Ziel. Und dann sah es  doch wieder nur nach Unentschieden aus, denn der Ball lag nach einem tollen Zuspiel auf deren Sturmspitze bei uns im Tor. Doch zum Glück hatte der Schiedsrichter auf Abseits entschieden. Ohne Wiederholung lag die Vermutung nahe, dass wir da das Glück des Tüchtigen hatten. Kurz vor Schluss dann eine weitere unschöne Szene. Qamile lag nach einem erneut sehr heftigen Körpereinsatz verletzt im Strafraum und der Trainer forderte seine Mannschaft auf, weiter auf den Torabschluss zu spielen und nicht -wie üblich- den Ball in Aus zu schießen, damit einen Behandlung ermöglicht werden kann. Dieser Schlusspunkt passte ins Gesamtbild.....

Am Ende haben wir nach ca. 10:3 Freistößen etwas glücklich aber durchaus verdient 1:0 gewonnen. Die Mädels haben vor allem für unsere Jule und gegen die Verbalattacken grandios gekämpft. Leider kam von Jule die schlechte Nachricht, dass ihre Nase gebrochen ist uns sie evtl. operiert werden muss. Wir wünschen Jule alles Gute und eine schnelle Genesung.

Frank

 

 

 

   

   

 

 

 

 

Fußball 14.05.2017 von Frank Reichhart

B-Juniorinnen: 2:2 Heimspiel gegen Geestland

Heute ging es mal wieder gegen die SG Geestland. Leider war das Stadion besetzt, so mussten wir auf der holprigen variablen Fläche spielen. Es sollte endlich der erste Sieg gegen Geestland her. Die Vorzeichen waren allerdings nicht optimal. Jütte lag 8 Tage flach  und war noch nicht wieder fit. Ausserdem fehlte Jule. Zum Glück hat Hannah uns unterstützt, so dass wir zumindest mal wechseln konnten. Bei Jütte reichte es fürs Feld noch nicht, daher ging sie ins Tor. Mit einem 4:3:3 wollten wir das Spiel in die Hand nehmen und es möglichst früh entscheiden. Es entwickelte sich auch alles planmäßig. Edna auf rechts konnte sich mehrmals durchsetzen. Insgesamt waren wohl 4 Tore für uns bis zur Halbzeit drin, wovon immerhin 2 erzielt wurden. Bei beiden Toren hat sich Edna super durchgesetzt bzw. nachgesetzt und dadurch die beiden Tore fast "erzwungen". Bei Geestland gab es in den ersten 40 Minuten eine Fehlentscheidung beim Abseits, uns wurde leider 3-4 mal Abseits abgepiffen, sonst wäre sogar noch mehr als 2:0 drin gewesen. Das warme Wetter forderte die Mädels. Sie waren  ziemlich platt zur Halbzeit.

Die zweite Halbzeit geht dann wohl überwiegend auf mich. Jütte fühlte sich für die 2. Halbzeit vielleicht noch nicht fit genug. Zumindest gab es eine Andeutung in der Halbzeit. Vermutlich wäre ein Wechsel angezeigt gewesen. Außerdem hätte uns eine Systemumstellung auf unser bewährtes wohl 4:4:2  geholfen. Weiter im 4:3:3 stellte sich als Fehler heraus. Geestland kam spielerisch auf und bekam deutlich Oberwasser. Waren sie in der ersten Halbzeit kaum vor unserem Tor, war es jetzt mehr oder weniger dauernd so. Wir haben in der Spieleröffnung viel zu leicht den Ball verloren und waren gegen den Ball nicht mehr kompakt genug. Die drei offensiven hatten nicht mehr die Kraft, die weiten Wege auch zurück zu machen, und für die 3 im Mittelfeld waren die Räume zu groß. So kam, was sich immer mehr andeutete...

Das 1:2 fiel aus einem Freistoß aus ca 35 Metern. Jütte stand nur etwas zu weit vor dem Tor und der Ball senkte sich optimal ins Netz. Er wäre auch auf der Torlinie schwer zu halten gewesen. Ein toller Freistoß, wie wir ihn sonst nur von unserer Anna kennen. Der Druck von Geestland nahm weiter zu und so fiel dann leider auch noch das 2:2. Durch ein Abstimmungsproblem im Zentrum entstanden Räume im Rücken der Abwehr und so konnte Ambra sich im Laufduell gegen Anna durchsetzen und den Ball über die herausstürzende Jütte ins Tor heben. Uns gelang zwar noch der ein oder andere Konter. Insgesamt waren wir aber einfach platt. Aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten geht das Unentschieden in Ordnung. Sicher hätten wir das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden können, aber aufgrund der zweiten Halbzeit waren für Geestland auch 3 Tore drin. Der erste Sieg muss also noch warten.  

 

 

         

 

 

Fußball 08.05.2017 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: TSV Senioren verspielen 2:0 Führung

SV Beckedorf – TSV Lesumstotel    4:3   (0:2)

 

Nach einem harten Derby am Freitag ging es gleich heute auf einem Montag in Beckedorf weiter. Die positive Nachricht ist, dass wir trotz des Fehlens von Leistungsträgern wie Sven Knief (verletzt) wieder genügend Spieler waren – das läuft diese Saison richtig gut. Für Sven Knief war heute dann wieder sein jüngerer Bruder Olafinho im Team dabei, der im letzten Spiel wiederum fehlte. Dieser wurde heute durch das Zuspätkommen von Jörg in die Abwehr befördert.

 

Bernd Frese hatte zunächst mal als heutiger Coach ordentlich zu tüfteln, aber jeder der glaubt er hätte Stirnfalten, der irrt, das ist ein Sixpack vom ganzen Denken. Er schaffte es wieder ein Team zu basteln, welches auch wieder mit dem in der Tabelle höher positionierten Gegner aus Beckedorf nicht nur mithalten konnte, sondern zunächst überlegen war.

 

Mit einer immer wieder aufrückenden und mitspielenden 4er Abwehrkette machten wir das Spiel, trugen die Bälle ins Mittelfeld und dort dirigierten Torben und Boris das Spiel nach belieben. Der Gegner aus Beckedorf war im Heimspiel aufs Kontern reduziert. Die guten Stürmer der Gegner (Nr. 10 u. 11) wurden von den eigenen Leuten unter diesem Druck so gnadenlos ignoriert, dass sie vermutlich dachten Sie wären Baumarktkunden. Immer wieder kamen wir vor allem über die Außen, wo auch James seine Geschwindigkeit ausnutzen konnte, dazu setzte ihn Jan aus der Abwehr heraus immer wieder geschickt in Szene. Man merkte, dass wir nach der sehr unglücklichen Hinspielniederlage nicht nur wollten, sondern auch machten – und wie heißt es so schön: „Machen ist wie Wollen….nur krasser“.

 

Die logische Folge war dann das 1:0 durch unseren Stürmer Frank Wiesner. Ein Traumpass über gut 30 Meter von Boris Steinwachs wurde perfekt von Frank abgeschlossen. Herrliches Tor. Wenig später dann sogar das 2:0, wieder ein Traumpass von Boris, er steckte auf Wiesel Olli durch und der machte es ganz stark, 2:0. Der gute Keeper der Gegner hatte dieses Mal bei beiden Toren keine Chance. Insgesamt hatte man auch nicht das Gefühl es könne hier heute was anbrennen, dafür standen wir zu sicher, auch wenn wir einmal in der Abwehr richtig pennten. Hier rettete aber Andree.

 

Es ging mit diesem eigentlich sicheren Vorsprung in die Halbzeit. Zahlreiche Fans waren wieder mit dabei und das Wetter war auch wunderschön. Seniorenfußball könnte so schön sein, aber jede Mannschaft (auch wir) hat so einen, der den Frust einfach auf dem Fußballplatz lässt und hierbei rücksichtslos auch Verletzungen der Gegner in Kauf nimmt. Leider schützen hier die Schiedsrichter zu wenig in diesen Ligen.

War das Hinspiel noch super fair, so gab es heute schon einige unnötige Nickligkeiten, wobei man sagen muss, dass der Großteil der Spieler sehr fair war, aber Einzelne dieses Bild zerstören können.

 

Olafinho fasste sich gleich am Anfang der zweiten Halbzeit ein Herz und marschierte an einigen Gegnern vorbei. Die Nr. 6 der Gegner hatte damit wohl ein Problem und foulte dann ohne Chance an den Ball zu kommen von hinten. Ich habe dem Gegner dann deutlich gemacht, dass man so einen Körper wie meinen nicht in die Wiege gelegt bekommt. Es erfordert viel Schokolade, moderate Vernachlässigung und Konsequenz. Ich verzichte auf alles was dick macht, Waage, Spiegel, Fotos. Ein Mann, der im Restaurant sagt: „Ich schaffe den Rest nicht, bitte packen sie alles ein“ und vom Kellner den Hinweis bekommen muss „Aber das ist ein Buffet“, ein solcher Mann möchte nicht im vollen Lauf in einem Seniorenspiel von hinten von den Beinen geholt werden. Ich hatte mir gedacht, wenn es ein Löwenzahn durch den Asphalt schafft, dann werd ich doch sicher auch einen Weg finden, aber dieser war dann mit dem Foul vorbei. Mehr als meine Rippenprellung, welche dann zur Auswechslung führte, regte mich aber auf, dass man dann die gelbe Karte für Meckern bekommt (ich fand ich hätte den Friedensnobelpreis verdient, da ich „nur“ meckerte), aber es für so ein Foul „nur“ einen Freistoß gibt. Vor allem da dieser Spieler an mehreren solchen Aktionen beteiligt war – das muss einfach nicht sein. Auch überhaupt noch zu hinterfragen, ob das ein Foul wäre – „Nein, ich bin hingefallen. Ich habe den Boden umarmt. Mit Tränen in den Augen. Es war ein sehr emotionaler Moment“. Da fehlen mir die Worte im Seniorenfußball. Auch Olli musste mehrmals leiden und wurde von der gegnerischen Nr. 13 wiederholt in die Achillessehne getreten, auch er musste verletzt heraus. Respekt vor diesem gegnerischen Spieler, der mit 75 Jahren noch wirklich einen guten Fußball spielt, aber es kann nicht sein, dass sich durch immer wiederholende Fouls Spieler verletzt das Feld verlassen müssen. Aber dies gilt natürlich auch für uns. Fairplay sollte in dem Alter eigentlich bei allen 22 Spielern Grundvoraussetzung sein. Es gab aber Gott sei Dank auch faire Aktionen in dem Spiel, so dass es hier auf wenige Spieler zu reduzieren ist und es vielleicht wieder Hoffnung auf mehr Fairness und Rücksicht in künftigen Aufeinandertreffen gibt.

 

Kommen wir wieder zum Spiel. Durch die notwendigen Auswechslungen und die härtere Gangart verloren wir leider etwas den Faden und kamen unnötig in Notsituationen. Einige konnte Andree gut retten, aber es kam dann leider auch zu Gegentoren. SV Beckedorf drehte dann mit wenigen Aktionen das Spiel und es stand schnell 3:2. Hier gab es leider auch mindestens ein Abseitstor, aber wer möchte schon Schiedsrichter sein.

Marc schaffte dann noch das 3:3 mit einem wunderschönen Freistoßschlenzer. Ein klasse Tor mit viel Gefühl.

 

Danach gab es Chancen auf beiden Seiten.

 

Leider hatten wir aber das schlechtere Ende, ließen uns immer wieder unnötig auskontern und waren zu weit weg von den Gegenspielern. Die Folge war dann das 4:3. Wir hatten zwar noch viele Chancen, agierten aber zu wenig als Team. Es wurde leider immer mehr ein Gebolze und hier entscheidet dann letztlich das Glück. Dieses hatten wir leider nicht.

 

„Auf einer Skala von 1-10: Wie gut arbeiten sie im Team?“ – „Halt die Fresse und gib mir die scheiß Kugel, ich mache sie selber rein! :o). So geht es halt nicht. Ein guter Pass zum Tor muss einem mehr Wert sein als das erzielte Tor selbst. Also hier ist noch Potenzial, wir haben hier leider den guten roten Faden aus der ersten Halbzeit komplett verloren. Ein typischer Montag halt.

 

Aus zwei Spielen gegen Beckedorf und kompletter Überlegenheit gehen wir nun mit „0“, in Worten „Nuuuull“ Punkten vom Platz. Hieraus müssen wir lernen und mit mehr Ruhe, Übersicht, Teamarbeit wieder zu alten Erfolgen finden. Ich bin da aber guter Dinge.

 

Nach dem Spiel war heute auch der Frust der letzten NIederlagen zu merken oder war es der Frust, weil wir kein Bier in der Kabine hatten? Alkohol ist keine Lösung? Wer sagt das? Falsch! Ethanol besteht aus 3 Stoffen und ist homogen, somit ist es eine Lösung. Passt also in Chemie besser auf. Am Freitag ist wieder ein Wochenendspiel, somit sollte auch hier nachgebessert werden. Ich wünsche Euch dann wieder viel Erfolg, aber vor allem viel Spaß – denn darum geht es.

 

Leider muss ich für das Spiel absagen. Hoffe aber, dass wir wieder ein schlagkräftige Truppe zusammen haben und wieder so viele Fans – klasse.

 

Viele Grüße,

Euer nun zunächst verletzungsbedingt nicht mehr rasende Reporter

Olafinho

 

Fußball 07.05.2017 von Frank Reichhart

B-Juniorinnen: 3:2 Auswärtssieg beim MTV Ramelsloh

Samstag am späten Nachmittag kam eine Hiobsbotschaft über Whats app: " Jütte ist krank und fällt aus". Damit war der ursprüngliche Plan, offensiv und spielbestimmend in das Spiel zu gehen, hinfällig. Denn wir waren damit auch nur noch 11 und mussten unsere Kräfte einteilen. Ein Hilferuf an die C-Mädchen wurde leider nicht erhört. Die Taktik wurde auf "abwarten und tiefer stehen" umgestellt. Mit Okka und Edna waren zwei sehr schnelle Stürmer auf dem Platz. Da muss sich doch was machen lassen.

  Bei bestem Fußballwetter haben wir uns am Sonntag um 11 Uhr auf den Weg nach Ramelsloh gemacht. Sehr erfreulich war, dass uns diesmal 6 Eltern als Unterstützung begleitet haben. Das würde heute sicher helfen. Pünktlich um 13.00 Uhr dann Anpfiff. Es entwickelte sich ein Spiel mit leichten Feldvorteilen für uns. So standen wir etwas höher als gewollt und haben den ein oder anderen guten Angriff gespielt. Die starke Innenverteidigerin (3) der Gastgeber hat mehrmals in letzter Not unseren Durchbruch und Abschluss noch verhindert.

Völlig überraschend und unnötig dann in der 14 Minute das 1:0 für Ramelsloh. Ein relativ ungefährlicher Ball ging quer durch den 16er, aber irgendwie war man sich bei uns nicht einig. Es sah ein bißchen nach:  "Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher" aus. Da hat sich die Ramelsloher Spielerin halt gedacht: "ok dann nehme ich ihn"  und schoss aus kurzer Distanz das zu dem Zeitpunkt völlig unverdiente 1:0.  Unsere Mädels haben das großartig weggesteckt und das Heft noch mehr in die Hand genommen. In der 33. Minute war es dann soweit. Seline kam 16 Meter vor dem Tor an den Ball. Sie lies noch eine Spielerin aussteigen und schoss mit einem tollen Vollspannschuss in die untere linke Ecke. 1:1. Na endlich. Das war verdient. Doch es sollte noch besser kommen. Ein toller Diagonalpass aus dem linken Mittelfeld erreichte Edna auf rechts. Sie nutzte ihre Schnelligkeit, setzte sich gegen eine Spielerin durch und versenkte den Ball zum   2:1. Das Spiel noch vor der Pause gedreht. Super Mädels.

In den ersten Minuten nach der Pause kamen wir nicht so richtig in Fahrt. Ramelsloh kam etwas besser ins Spiel, wir haben uns mit der Führung allerdings auch etwas tiefer fallen lassen und auf Konter gesetzt. Wirklich gefährliche Aktionen mussten wir auch nicht überstehen. Nach einer Ecke für den Gastgeber konnte Lina den Ball abfangen und sofort den Gegenangriff einleiten. Nach 3 Stationen lief Okka dann alleine auf die Torhüterin zu  und konnte zum 3:1 einschieben. In der 74 Minute haben die Gastgeber dann einen Elfmeter bekommen, den keiner bei uns verstanden hat. Qamile war in einem energischen Laufduell im 16er die Siegerin. Die Gegnerin fiel zwar hin, ein Foulspiel war für uns aber nicht zu erkennen. Zum Glück oder gerechterweise folgte dann auch ein Fehlschuss an die Latte, so dass dieser unberechtigte Elfmeter wenigstens zu keinem Gegentor führte.

Wir schwammen jetzt etwas. Die Kräfte waren am Ende und so konnte sich auf der rechten Seite eine Ramelsloher Spielerin einen Ball erobern, der im Grunde schon bei uns war. Lina war davon so überrascht und stand daher noch zu weit vor dem Tor. Das nutzte die 17 eiskalt aus und schoss den Ball ins leere Tor zum 3:2. Jetzt wurde es nochmal hektisch. Es waren noch 4 Minuten zu spielen und der Schiedrichter gab noch 2 Minuten Nachspielzeit. Ein fulminanter Schuss der 3 ging knapp bei uns am Winkel vorbei. Puh, ein 3:3 wäre auch nicht gerecht gewesen. In der letzten Minute konnte Jule einen Alleingang noch mit einem tollen Schuss abschließen. Leider hat ihn die Torhüterin gehalten. Egal, es folgte der Abpfiff. Ein kämpferisch und spielerisch tolles Spiel der Mädels. Die Fahrt nach Ramelsloh hat sich für uns und die Faneltern gelohnt.

Nach 4 Wochen Spielpause lieferten diese tolle Partie: Lina, Qamile, Tina, Anna, Nike, Okka, Seline, Jule, Josina, Edna und Emilia.

Glückwunsch Mädels !!!!

 

 

 

   

 

 

   

 

    

   

 
 

Fußball 30.04.2017 von Dennis Holzhauer

U10 - 2007er: 6 Punkte gegen Meyenburg

Im Auswärtsspiel gegen die JSG Meyenburg/Aschwarden taten sich unsere Jungs nach den Osterferien etwas schwer. Konnten sich dann aber noch mit einem knappen 5:4 durchsetzen.

Gleich 3 Tage später hieß der Gegner wieder Meyenburg/Aschwarden. Diesmal waren unsere Jungs eingespielter und so stand es nach nur 10 Minuten 3:0 für die JSG Platjenwerbe/Lesumstotel.

Endstand  5:1

 

Fußball 28.04.2017 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: TSV Senioren überlegen, aber leider punktlos

TSV Lesumstotel – SV Beckedorf             0:1  (0:0)

 

Zum heutigen richtungsweisenden Spitzenspiel war der Gegner und Favorit aus SV Beckedorf zu unserem Heimspiel schon vor uns da. Das zeigte, dass es heute um was geht. Aber auch wir sind wieder mit 16 Spielern angereist und Bernd hatte als heute verantwortlicher Trainer die Qual der Wahl. Machte seine Sache auch echt gut und erledigte für das Team alleine alle zu erledigenden Aufgaben und zauberte dazu noch eine gute Aufstellung mit ebenfalls guten Potenzial auf der Reservebank. Die  alten Jedi-Ritter des TSV waren also bereit, um einen „Star“-Wars Auftritt hinzulegen. Mal sehen ob wir uns heute in Topfform äääääh Topform präsentieren konnten.

 

Aber vorab wurde schon wieder sehr viel gelacht. Ich z.B. hatte heute meinen Sohnemann dabei und wir wollten mit unserem neuen Ford Focus angeben. Was passierte aber als ich vor meinem Sohn angeben wollte? Zuerst kam unser heutiger Coach mit einem Ford Mondeo, also dem großen Bruder des Ford Focus. Dann kam Jan mit einem Auto welches sich per Handabdruck öffnen lässt. Da hatte mein Sohn große Augen. Dann kommt noch unser Doc mit seinem neuen Q7 um die Ecke. Ich wollte schon mein Auto wegfahren und woanders parken, da kam Gott sei Dank Olli mit seinem Auto und wir hatten noch jemanden zum Verspotten.

In der Kabine ging es gleich weiter. Sven Knief hat sich als unser Mittelfeldmotor neue Fußballschuhe gekauft, in Neongelb. Lieber kann man ins Stadionlicht schauen als auf diese Schuhe, das macht einen 5-10 Sekunden blind. Er wollte sich eigentlich den berühmten Fußballschuh Kaiser B kaufen, hat dann offensichtlich aber mehr auf C-Ware geachtet :o). Auch die Schienbeinschützer sahen neu aus, waren sie aber nicht, Sven erklärte, dass diese nur so aussehen, weil er zu schnell ist und wenn nur von hinten umgetreten wird.

 

Wir hatten heute auch wieder drei Kisten Bier in der Kabine, Olafinho wagte eine Kiste auch mit alkoholfreien Getränken zu mischen, ausgerechnet unser Doc bemerkte das zuerst und kritisierte es… zu viel Zucker drin :o).

 

Es wurde also schon vorab wieder viel gelacht und das tut am Ende einer schweren Woche jedes Mal wieder echt gut.

 

Volker hatte die Trikots gewaschen und alle staunten nicht schlecht, das war perfekt gewaschen und sortiert, sogar nach Nummern so zusammengelegt, dass jeder seine Spielernummer sofort erkennen konnte. Besser geht nicht. Unser heute redseliger Doc sagte dazu, dass er Patienten hat denen er bei sowas eine Psychotherapie verordnet :o).

 

Jeder bekam also wieder sein Fett weg. Auch das letzte Spiel wurde noch mal thematisiert, da dort beide Franks im Team kurzzeitig mit Verletzungen platt waren. Hier gab es kurze Diskussionen, weil Frank Wiesner sagte, dass er auch ja dort verletzt ausfiel. Anmerkung von Sven „Du auch, echt, habe ich gar nicht gemerkt, wie lange lagst denn da?“ :o).

 

Bernd Frese hatte dann heute als Coach die Entscheidung wer zuschauen soll, bei uns aber auch kein Problem, Olafinho hatte sich angeboten, Martin und wie immer auch Bernd Bitzer, den wir eigentlich aber gerne mal wieder auf dem Platz gehabt hätten. Bernds Anmerkung: „Ihr wollt mich doch nur weil ihr keinen Wertsachenbeutel habt“. Am Ende verzichtete er doch wieder, da er noch etwas angeschlagen ist. Er verfolgte die Partie von draußen mit weiteren angeschlagenen Spielern und auch wichtigen Verteidigern wie Alex, Ralf Oetting und auch Michael Wehling. Weitere Spieler fehlten. Zahlreiche Fans erschienen aber, alle wurden mit Bier verwöhnt.

 

Bernd Frese hatte nun das Problem eine neue Verteidigung aus dem Hut zu zaubern, dort musste heute nach längerer Zeit mal wieder Olafinho ran, der mit Jörg heute die Innenverteidigung bildete. Jan und Ralf komplettierten die Verteidigung. Im Mittelfeld mussten dann James, Sven, Boris und Olli ran und im Sturm Frank Wiesner und Axel. Das Tor hütete wieder Andree. Später kamen noch Volker, Martin und Torben und wir wechselten wieder regelmäßig. Unser Präsi musste verletzt raus, gute Besserung vom Team, Olli wurde dann zum Verteidiger degradiert. Wir hatten nicht die schnellste Abwehr, spielten aber sicher hinten raus und ließen kaum Chancen für unsere Gegner zu. Auch wenn die Nr. 10 der Gegner sehr schnell und gefährlich war, kam mir oft vor als hätte ich eine MIC im Nacken hinter meiner F16 – ging aber mit Ruhe und Erfahrung alles gut bei uns.

 

Das Spiel ging eh zu großen Teilen auf das Tor von Beckedorf. Dieses Spiel zeigte auch wie sich Controlling irren kann, ich tippe mal auf so 85% Ballbesitz für uns, 150 zu 2 Torschüsse für uns, 243 zu 3 Ecken etc. Aber am Ende wird bestraft wenn man trotz Überlegenheit die Tore nicht macht und so war es auch hier, unser Gegner hatte ein, ja fast keine Chance, dennoch kam es zu einem unglücklichen Gegentor. Jörg fälschte hier den Ball unglücklich ab und es entstand ein Gegentor in der zweiten Halbzeit zum 1:0 Endstand für SV Beckedorf.

 

Sogar den Spielern der Gegner war der Sieg fast unangenehm. Es war eh ein sehr faires Spiel, es hat auch Spaß gemacht, da wir eigentlich eine sehr starke Partie spielten, nur der Ball wollte einfach nicht rein. Zahlreiche Chancen hatten wir, aber entweder grätschte noch ein Gegenspieler dazwischen oder der wirklich fantastische Keeper der Gegner hielt mit Glanzparaden sein Tor doch noch sauber. SV Beckedorf stand mit mindestens 8 Spielern um den eigenen Strafraum. Machten es dort aber gut. Wir agierten nicht mit der nötigen Ruhe und Cleverness vor dem gegnerischen Tor und hatten dann bei echten Großchancen auch wirklich Pech. Man kann sagen, dass wir heute noch hätten 5 Std. weiterspielen können und wir hätten nicht getroffen. Dennoch war es vom Spielstil okay, wir kombinierten miteinander nach vorne, agierten als ein Team, rückten von Hinten immer wieder mit auf. Grobe Fehler konnte ich nun bei unserem Spiel nicht feststellen, es war einfach einer dieser Tage wo es mit dem Tor nicht klappen will.

 

Zwei Elfmeter hätten wir durch Fouls an Frank Wiesner heute noch bekommen müssen, aber über den Schiedsrichter kann man nicht schimpfen, der zeigte trotz dieser Fehlentscheidung eine sehr gute Leistung und hatte vor allem eine angenehme Art das Spiel zu leiten. Es war wie gesagt ein faires Seniorenspiel wie es immer sein sollte. Wir haben uns am heutigen Tag auch eh gefragt „naja, wer hätte den Elfmeter schon schießen sollen, wir hatten ja heute niemanden der Treffen konnte……….na okay, außer Jörg (kleine Stichelei wegen Eigentor), den hätten wir gehabt“ :o).

 

Jörg zeigte aber heute auch eine starke Partie und das Eigentor war einfach nur Pech. Es sollte heute einfach nicht sein. Dennoch war es ein schöner Abend, ein schönes Spiel und wir haben wieder viel gelacht. So muss es sein.

 

Alles halt Einstellungssache:

 

Ein Optimist würde sagen es ist Wochenende.

Ein Pessimist würde sagen, dass in 54 Stunden Montag ist.

Der Rest befand sich schon längst bei den drei Kisten Bier! Prost glorreicher TSV!

 

Also ein schönes verlängertes Wochenende!

 

Viele Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

 

Fußball 21.04.2017 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: TSV-Senioren holen weiteren Dreier und noch Derbysieg!

TSV Lesumstotel – SG Schasto/Buschhausen                    3:0          (2:0)

 

Derbytime !!! Nachdem Werder Bremen den HSV wunderbar besiegt hat, waren wir als Senioren nun nicht als Zuschauer, sondern als Spieler gefordert, denn heute kam es zu unserem jährlichen Derby gegen die Spielgemeinschaft des Nachbarortes Scharmbeckstotel/Buschhausen. Das Heimrecht haben wir abgegeben, kamen so schon mal sportlich fair unseren Gegner entgegen, die auch gerne um 19 Uhr anfangen und für uns bedeutet es weniger Stress sowie mehr Zeit für das Bierchen danach.

 

Wie erklärte Tim Wiese einmal das Nordderby:

 

https://www.youtube.com/watch?v=m4jbRRcfDP4

 

Nun kommen wir zu unserem Notderby ääääääh auch Nordderby. Positiv war schon wieder, dass wir quantitativ wie auch qualitativ gut besetzt waren. Zuletzt sind wir immer 14-16 Spieler was unser Trainerteam einerseits fordert, aber auch viele Möglichkeiten bietet.

 

Heute gab es dazu noch Überraschungs-Comebacks, Torben Wulf gab sich nach ca. 5-6 Jahren die Ehre. Er ist nun 38 Jahre alt geworden und hat somit auch die Spielberechtigung für die Seniorentruppe des TSV. Herzlich willkommen!

 

Ferner fehlte heute leider unsere Nr. 1 Andree im Tor, Thomas Schrage wurde reaktiviert und machte seine Sache ebenfalls sehr gut. Es ergab sich hier auch ein herrliches Gespräch in der Kabine zwischen Coach Rolf Müller, Thomas Schrage und Olli Berlips. Olli bedankte sich für das Aushelfen von Thomas, welcher eigentlich auch auf die Kinder hätte aufpassen müssen. Olli fügte hinzu, dass Rolf ja auch aushelfen hätte können. Während Rolf darauf einstieg und sagte „ne lieber Thomas, die hauen mir hier immer welche rein, ich war hier schon mal Keeper-Ersatz“ – wurde von Olli gleich gesagt „ich meinte auch auf die Kinder aufpassen, nicht auf unser Tor“ :o). Ein herrliches Gespräch. Aber unseren Coach brauchen wir auch im Trainerteam zur Aufstellung und Analyse, im Derby war er mit Bernd Frese als Co-Trainer mehr als gefordert.  Vor allem auch weil unser Sportchef Peter Reckemeyer ebenfalls vor Ort war.

 

Unser Coach hatte auf dem Weg zum Platz noch seinen verlängerten Arm auf den Platz auf die Frisur bzw. das Resthaar angesprochen, die Antwort war auch hörenswert „Sag mal Rolf, hast Du auch als Coach das Modul Psychologie gehabt? Vor dem Spiel nimmt man doch den eigenen Spielern nicht das Selbstvertrauen“ :o). Aber bei uns muss man ein starkes Selbstvertrauen haben, da bekommt jeder seinen Spruch.

Auch in der Kabine wurde schon vor dem Spiel viel gescherzt und gelacht. Da muss man die erwachsenen Kinder in unserem Team erst mal ein wenig Ernst einhauchen, denn es geht ja hier im Derby um was. Jan fehlte heute leider, hat aber über Whatsapp angekündigt, dass er für einen Sieg eine Kiste Bier spendet und ab drei Toren zwei Kisten Bier.

 

Ralf Oetting und Alex Skrube haben dann erst mal unseren neuen Youngster Torben Wulf gesagt „wenn du Fragen hast, dann frag uns – wir wissen alles über Fußball und können Dir helfen“. Die Stimmung war also gut.

 

Auch Fußballschuhe waren wieder Thema in der Kabine. Zwar zog Olli  heute vernünftige Schuhe an, allerdings stellte Sven fest, dass seine Schuhe kaputt sind. Schnell wurde deutlich, dass es sich hier um einen Materialfehler handeln muss, weil abgelaufen wurden die bestimmt nicht :o). Torbens Schuhe hingegen glänzten, sind aber nach eigenen Angaben nicht neu, sondern trugen noch die Kreide von früheren erfolgreichen Spielen. Vielleicht sollten wir so langsam auch mal ein TSV-Museum überlegen, um alte Erfolge nicht zu vergessen oder wir schaffen neue Erfolge – heute wäre das ein guter Tag dafür.

 

Alle unserer Spieler wurden heute eingesetzt und wir sind da im Moment wirklich variabel, können durch Einsätze und Abwechslung viel erreichen. Immer wieder wurde mal ein schneller Mann für einen technisch starken Mann gewechselt oder andersherum, für die Gegner schwer abzuschätzen. Sogar zweisprachig agieren wir mit Einwechslungen unserer Engländer James und Martin.

 

Das Spiel bestimmte sofort der TSV Lesumstotel, sehr auffällig hierbei Boris Steinwachs und Sven Knief, die alles entsprechend im Mittelfeld steuerten. Es ging nur in die Richtung des gegnerischen Tores, absoluter Dauerdruck. Diese Derbys hatten es in der Vergangenheit oft in sich, heute ging es, aber dennoch hätte es nach wenigen Minuten schon einen Elfmeter für uns geben müssen als Frank Wiesner von den Beinen geholt wurde.

 

Wir blieben heute aber ruhig, auch wenn es mal hitziger wurde. Wie heißt es so schön „wenn man sich im Ton vergreift, dann fliegt man aus dem Töpferkurs“ – in der Ruhe lag also unsere Kraft. Wir haben das sehr gut gemacht und eine Chance nach der anderen erarbeitet, der Ball lief über alle Stationen. Die SG Schasto/Buschhausen agierte nur über lange Bälle und da waren unsere Abwehrspieler alle hellwach. Nur das Tor fehlte noch für uns zum Glück.

 

Es war aber eine Frage der Zeit und die war dann gekommen, Olafinho holte sich einen weiteren Assist und schob den Ball clever durch die Abwehr wo mit Torben und Frank gleich zwei Spieler bereitstanden, um abzustauben. Frank Wiesner zeigte da wieder seine Gefährlichkeit und netzte ein. 1:0.

 

Wenige Minuten später machte Torben seinen Einstand aber auch perfekt, ein schöner Heber/Schuss fand den Weg ins Tor zum 2:0. Weitere Chancen folgten. Es war für uns ein schönes Fußballspiel und jeder durfte mal.

 

Unser Coach konnte dann zur Halbzeit wechseln und frische Kräfte konnten dann da weitermachen wo wir aufgehört hatten. Die Gegner hatten nur so 1-3 kleinere Chancen, wir hatten das Spiel komplett im Griff, obwohl wir vieles noch besser, ruhiger und souveräner hätten ausspielen können.

 

In der Halbzeitpause wurde noch mal an die Whatsapp von Jan erinnert. 3 Dinger mussten wir haben. Das war dann auch schnell gemacht, denn Frank Wiesner traf per Fernschuss auch zum 3:0. Nach Abpfiff wurde aber noch mal genau nachgelesen, dann ergab sich leider dass dort nicht stand „ab drei Toren gibt es zwei Kisten Bier“ sondern „bei mehr als 3 Toren“. Ernüchterung, vor allem weil wir von Olli und Frank noch zwei Pfostenschüsse und eigentlich weitere sichere Tore hatten :o(. AAAAABER wir sind ja clever und haben gleich gesagt, dann müssen die beiden die weitere Kiste bezahlen :o).

 

Es war also ein erfolgreicher Abend und für ein Derby war es noch relativ fair, außer kleine vermeidbare Nickligkeiten aber auf beiden Seiten. Wir haben jeweils wieder 3 Punkte und klettern die Tabelle hoch. Das nächste Heimspiel am folgenden Freitag gegen SV Beckedorf wird dann richtungsweisend sein, hier wartet allerdings auch ein anderes Kaliber als Gegner. Ich bin gespannt.

 

Heute war alles gut und es wurde noch ordentlich in der Kabine gescherzt, allerdings nicht alles jugendfrei. Herrlich, alleine das ist immer die Reise wert. So können nun alle in ein schönes Wochenende starten.

 

Viele Grüße,

 

Euer rasender Reporter

Olafinho

 

 

 

 

 

Fußball 11.04.2017 von Dennis Holzhauer

U10 - 2007er: Heimsieg

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Im ersten Pokalspiel gegen den TSV Wallhöfen haben wir uns mit einem klaren 13:0 in die nächste Runde gespielt und freuen uns auf den FC Hambergen, die uns im Testspiel noch mit 7:5 geschlagen haben.

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