header
Fußball 17.11.2018 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Hinrunde als 6. der Tabelle abgeschlossen

Nach einer vom Sportlichen her durchaus durchwachsenen Hinrunde bleiben aber trotzdem viele positive Erinnerungen an die 8 Spiele, z. B.

  • hat der ungeschlagene Spitzenreiter nur 2 Punkte abgegeben - einen davon an den TSV
  • haben wir ein positives Torverhältnis
  • sind alle Neuzugänge bombig eingeschlagen, sportlich, aber vor allem auch menschlich wieder Bereicherungen
  • bildete die Abschlussfeier im Partykeller in Platjenwerbe den wirklichen Höhepunkt der Hinrunde :-)

Klick auf das Foto zur Übersicht der Hinrunde.

Genauere Zahlen gibt es hier:

Tabelle:

http://www.fussball.de/spieltag/sen-1kreisklasse-kreis-osterholz-altsenioren-ue40-1kreisklasse-altsenioren-ue40-saison1819-niedersachsen/-/staffel/023QT7513C000004VS54898DVTQGP6QF-G#!/section/matches

Einsätze:

http://www.fussball.de/mannschaft/tsv-lesumstotel-tsv-lesumstotel-niedersachsen/-/saison/1819/team-id/01DIR15KRK000000VV0AG80NVTHGBSAU#!/


Viel Spaß beim Stöbern auf den Seiten von http://www. fussball.de!

 

 


 

Fußball 29.08.2018 von Peter Reckemeyer

Altsenioren Ü40: Neuzugänge sind Volltreffer - Gerechte Punkteteilung im 1. Spiel

Nach langer Sommerpause ging es im ersten Punktspiel am 25.08.18 nach Neu St. Jürgen, eine neu formierte "SG Hamme" (dahinter verbergen sich die drei Dörfer Hüttenbusch, neu St. Jürgen und Worpswede) wartete auf uns.

Zu den Fotos: Bereits zur Rückrunde hatten wir uns mit "Super-Guido" (Klarname: Guido Ludwig) verstärkt, und auch der schnelle Uwe Werner stieß bereits im Frühjahr zu uns. Zur neuen Saison debütierte mit Torsten Krohn ein Youngster mit einem im Kreis OHZ klangvollen Fußballernamen, den er, wie er direkt zeigte, nicht zu Unrecht trägt - siehe weiter unten.

Nach druckvollem Beginn der Gastgeber kamen wir gegen Ende der 1. Halbzeit immer besser in´s Spiel, allerdings konnten weder wir noch "SG Hamme" die wenigen Chancen in Tore umsetzen.

Nach Anpfiff der 2. Halbzeit lief der Ball immer besser durch unsere Reihen, und nach einer schönen Kombination mit feiner Einzelleistung von Frank Wiesner konnte besagter Neuzugang Torsten Krohn das 1:0 erzielen. 10 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen - eigentlich keine Unmöglichkeit, dieses Ergebnis über die Runden zu bringen. In der letzten Minute verletzte sich unser Präsi Ralf Geils allerdings schwer, 2 Rippen gebrochen, 6 Wochen Pause :-((  Auf diesem Wege gute Besserung!!

Die Defensive wirkte kurz verunsichert, und kurz danach fiel das 1:1 aus einer unübersichtlichen Situation heraus - und Ende.

Allerdings muss man sagen, dass das Ergebnis nach dem Gesamtspielverlauf insgesamt völlig in Ordnung geht. Mit einem Punkt in die Saison starten - andere Mannschaften schauen da (zu Recht :-) nach Europa!

Auf dieser Seite (kein Link, kopieren und in Browser einfügen)

http://tsv-lesumstotel.de/teams/134/squad

geht´s zum Kader.

Fußball 24.06.2018 von N/a

B-Juniorinnen: eine unglaubliche Mannschaft verabschiedet sich mit einem tollen 3. Platz beim Beachsoccer in Cuxhaven

Ein gelungener Abschluss zum Ende einer Ära. Als Abschlussfahrt für unsere B-Juniorinnen haben wir beim Beachsoccer-Turnier in Cuxhaven teilgenommen. Und die Mädels waren wieder super.  Die Gruppenphase mit 5 Siegen, einem Unentschieden und 19:2 Toren lief phänomenal. Im Halbfinale scheiterten wir dann leider an der TSG Burg Gretesch bzw. an einer Spielerin, denn dieses Mädel spielt dort bereits im Regionalligakader. 2x  konnte sie ungehindert abziehen und der Ball schlug unhaltbar ein. Jule schoss zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich, aber trotz einem deutlichen Chancenplus für uns, wollte das 2:2 nicht mehr fallen. So ging es im Spiel um Platz 3 wieder gegen           TuRa Brüggen. Mit 2:0 behielten wir die Oberhand und wurden verdient Dritter. Insgesamt ein tolles Turnier, bei dem nur das Wetter nicht so richtig mitmachte. Aber die Mädels haben super durchgehalten und eine würdige Abschiedsvorstellung gegeben. Jetzt ist leider Schluss!  Die Wege trennen sich, denn einige Mädels wechseln in den Damenfußball. Ich werde diese Mannschaft und die Zeit beim TSV Lesumstotel immer in bester Erinnerung behalten und sicher auch oft vermissen. Es waren unglaublich schöne und erfolgreiche 5 Jahre. Wir danken dem Verein für die tolle Unterstützung. Man sieht sich an der ein oder anderen Seitenlinie sicherlich mal wieder....... 

 

 

 


 

Fußball 09.06.2018 von N/a

B-Juniorinnen: ein glücklicher aber auch verdienter 1:0 Sieg im letzten Punktspiel der B-Juniorinnen

09.06.2018: Unser letztes Pflichtspiel!! Die äußeren Umstände ließen mal wieder zu wünschen übrig. Ca. 30 Grad und  schwülwarm . Dazu ein knochentrockener "Fußballplatz", der diese Bezeichnung nicht verdient. Vor dem Spiel war erstmal Platzausbesserung angesagt, damit die schlimmsten Umknickfallen beseitigt werden und an der Sprenkelanlage war eine Oase in der Wüste. Eine tiefe große Pfütze war trockenzulegen. 

Zum Spiel:

Im Vorfeld war klar, hier geht es heute um nichts. Apensen konnte leider auch nur mit 10 Spielerinnen anreisen. So haben wir auch gleich auf 10 reduziert und dass , wo wir ausgerechnet heute mal 13 Spielerinnen im Aufgebot hatten. 

Es entwickelte sich der erwartete Sommerkick. Aber wer nur draußen steht, hat natürlich leicht reden. 
Mit nur 10 Spielerinnen auf dem großen Platz ist es schon nochmal ein Stück schwerer die Räume zu besetzen.  Insgesamt hatten wir diesmal mehr Spielanteile und auch mehr Torchancen. Bei Apensen machte sich insbesondere das Fehlen von Jana Drechsel stark bemerkbar. So hatte der Gast  im ganzen Spiel wenig Torchancen, davon allerdings  einen gefährlichen Pfostenschuss aus über 30 Metern, als wir zu leicht den Ball verloren und Lina noch sehr hoch im  Feld agierte. Da hatten wir Glück, aber sonst hatte die Abwehr die Sache im Griff.

In der Offensive lief Josina 3x allein auf das Tor, legte sich aber 2x Mal den Ball zu weit vor und einmal schoss sie direkt in die Arme der Torhüterin. Bei weiteren Gelegenheiten fehlte dem letzten Pass oft die Präzision.  Der Sieg war dann einem Eigentor zu verdanken. Nach Flanke von Josina war erst Jacky, dann Seline zur Stelle und übten Druck aus. Die Torhüterin wehrte die Flanke ab, traf dabei aber ihre Verteidigerin.  Von ihr prallte der Ball ins eigene Tor. Es folgten  dann zwar noch  Torchancen für Jacky und Tina, doch  ein eigenes Tor gelang uns nicht. So blieb es beim glücklichen aber verdienten 1:0. 

Anschließend haben beide Mannschaften noch gemeinsam Pizza gegessen und der Saison einen tollen  Ausklang gegeben. So friedlich und freundschaftlich sollte es nach einem Spiel immer zugehen. 

 Jana wünschen wir für ihre weitere Genesung  alles gute.  

So, das war's. Das letzte Punktspiel ist gespielt . Jetzt noch etwas Kür bei den Turnieren in Wörpedorf, Cuxhaven. 

Fußball 08.06.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: Meisterschaft ade, dennoch gute Leistung der Senioren im Derby

SG Ihlpohl/Platjenwerbe    -    TSV Lesumstotel        1:0    (0:0)

 

Zahlreiche Fans reisten heute zum Event an. Es stand wieder ein Derby an und dazu ging es für die TSV Senioren noch um die Meisterschaft. Viel Brisanz also in dem Spiel. Schon bei der Anreise hat die Polizei selbst in der Straße Osterhagen Eintrittsgelder in Höhe von 20 Euro kassiert. Ich stand sehr unter Druck, da mein Sohn wenige Stunden zuvor bereits die Meisterschaft für unseren Club in der U15 erreicht hat. Würden die glorreichen Senioren nun nachziehen können?

Leider hagelte es Absagen vor dem Spiel, wir hatten z.B. Mühe überhaupt Stürmer aufstellen zu können, zu lang die Liste der verletzten Spieler. Aber der TSV ist immer für eine Überraschung gut, so liefen heute wieder Mario Wolf und Marco Pertek auf (lange nicht gesehen Jungs, herzlich willkommen zurück), Marco Reichel versuchte es mit seinem kaputten Knie – die jungen Wilden waren also back.  

Mit Frank Wiesner fehlte uns leider der Knipser im Team und auch Thorben Wulf musste kurzfristig absagen, die Erntezeit stand an. Das passt dazu, dass ich neulich über die Menge Bier nachdenken musste, die wir hier trinken. Und wir schämten uns gemeinsam (kurz), dachten daran mit dem Trinken aufzuhören. Aber da dachten wir auch an die tausenden von Arbeitern, die jeden Tag in den Brauereien und bei den Großhändlern kämpfen, wir dachten an ihre Arbeitsplätze und den Lebensunterhalt ihrer Familien. Wir erinnerten uns auch an die tausenden von Bauern, die Gerste und Hopfen anbauen und von diesem Rohstoff abhängen, um weiter zu überleben. So auch Thorben heute. Da traf uns die Verantwortung und es belastete unser Gewissen…dann hören wir wieder auf zu denken und sagen: Wir können nicht aufhören Bier zu trinken! Sie hängen von uns ab. Dies genau bedeutet ein soziales Gewissen zu haben. Sich engagieren im Verein TSV Lesumstotel. Ja, und schon klimperte ein Kasten Bier in unserer Kabine. Die Gastgeber der Spielgemeinschaft aus Ihlpohl/Platjenwerbe grillten dazu noch Bratwürstchen. Ein herrlicher Duft lag also schon vor dem Spiel in der Luft. Die Temperaturen von 30 Grad schweißen quasi zusätzlich zusammen. Aber beim Dorfgekicke gibt es ja immer Tipps, hier ein Tipp aus der Tierwelt:

Falls Euch wieder zu heiß ist:

Störche kacken sich auf die Füße, um sich durch die Feuchtigkeit abzukühlen. Ich wollts nur gesagt haben :o):

Mücken waren bei den Temperaturen natürlich auch auf dem Platz und brachten einen schon zum Laufen, ach wie schön wäre es, wenn diese Tiere Fett statt Blut saugen würden. So leicht ist es aber gar nicht über die gesamte Dauer über den Platz zu laufen und man stellt sich in unserem Alter immer die Frage, ob das denn auch noch alles gesund ist. Schließlich sind wir besondere Typen, wenn wir den Jacobsweg wandern, dann wundern wir uns als Erstes wo denn der Kaffee ist. Man stellt sich auch weitere Fragen: Wenn Radfahren und Laufen gesund wäre, dann müsste der Postbote unsterblich sein, Der Wal schwimmt den ganzen Tag, isst viel Fisch und trinkt nur Wasser. Das Ergebnis: Er ist fett. Ein Hase springt und hoppelt den ganzen Tag und wird auch nur 15 Jahre alt. Eine Schildkröte macht nichts, chillt den ganzen Tag und lebt 150 Jahre. Und jetzt kommt Ihr…ist Bewegung echt so gut? Als ich auf der Waage stand wurde mir klar: Wer ein Herz aus Stahl, Nerven wie Drahtseile und einen Charakter aus Gold hat, kann ja gar nicht wenig wiegen. Aus diesem Grund waren wir froh, dass wir trotz vieler fehlender Spieler noch Ergänzungsspieler hatten, um nicht das gesamte Spiel durchspielen zu müssen. Alle kamen wieder zum Einsatz heute, das war die Startaufstellung, die unsere Trainer Rolf Müller und Bernd Frese austüftelten:

Torwart:                                   Guido

Abwehr:                                   Alex, James, Thomas, Ralf G.

Mittelfeld:                                Olafinho, Boris, Sven, Olli

Sturm:                                     Marco P., Jan

Ergänzung:                              Mario W., Marco R., Frank R., Michael W.

Gemeinsam musste es irgendwie gehen. Und es ging anfangs wieder sehr gut. Der Ball war zu 90% in unseren Reihen und wir kombinierten wie eigentlich noch nie. Die gegnerische Spielgemeinschaft musste sehr viel ohne Ball arbeiten, machte das aber wiederum auch sehr gut und diszipliniert. Mit viel Mühe mussten wir uns Chancen erarbeiten, meist gelang das über Marco Pertek im Sturm, der seine Schnelligkeit gut nutzen konnte. Aber irgendwie sollte der Ball heute nicht rein, auch Pfostenschüsse gab es und 2-3 sehr gute Chancen. Mehr aber auch nicht. Die Gegner versuchten über Konter zu kommen, aber unsere Abwehr hatte das sehr gut im Griff, musste aber auch gut aufpassen. Ein zwei Schnitzer wurden fast bestraft. Auf diesem Niveau darf man keine Fehler machen. Dennoch wäre in der ersten Halbzeit eindeutig eine Führung für uns verdient gewesen. Olafinho verließ dann mit Alex den Platz zur Halbzeit beim Stande von 0:0. Der Sauerstoff fehlte uns alten Männern. Dieser wurde übrigens 1771 durch die Forschung entdeckt, man fragt sich was die davor geatmet haben. Nun durften jedenfalls bei uns frische Leute ran, Mario Wolf und Michael Wehling sollten nun den Druck auf der Seite aufrechterhalten. Das war gar nicht so leicht durch die gute spielende Nr. 9 der Gegner, die defensiv einiges verhinderte. Dann passierte was nicht passieren durfte, unser letzter Stoßstürmer verletzte sich. Marco Pertek musste verletzt vom Platz (an dieser Stelle erst mal der Dank vom gesamten Team für das spontane Helfen und vor allem gute Besserung Marco). Frank R. kam rein und wenig später auch Marco R. Wir versuchten wirklich alles, hatten weiter viel Ballbesitz, aber leider keine zwingenden Chancen, der letzte Pass kam nicht genau genug. Und dann laufen solche Spiele wie befürchtet, 1x passen wir hinten nicht auf und dann kommt es für die SG Ihlpohl/Platjenwerbe zum 1:0 Traumtreffer, unhaltbar. Ab da rannten wir weiter an, aber die Gegner agierten clever aus der Abwehr heraus und verhinderten jede Chance. Die Zeit lief uns davon und die Kondition und somit die Konzentration auch. Die Körpersprache zeigte nicht mehr den bedingungslosen Glauben an unsere Stärke, ein Tor und ein Sieg.

Der sehr gut agierende Schiedsrichter pfiff dann das faire Spiel ab und die Meisterschaftshoffnungen waren für dieses Jahr ade. Man muss aber auch sagen, dass wir die Meisterschaft in der Saison nicht durch Leistungen verdient hatten. Wenn es nun Beckedorf geschafft haben sollte, dann sind wir zumindest die Meister der Herzen. Es war dennoch eine schöne Saison mit vielen Siegen für die TSV-Senioren und viel Spaß vor und nach den Spielen. Insofern gab es bei Gert Michaelis noch eine Abschlussfeier. Auch in der Kabine ploppten die ersten Biere, ich konnte heute lernen, dass man mit einem Labello auch Bierchen öffnen kann und ich dachte immer durch eincremen entsteht die Lippenpflege, wurde heute eines Besseren belehrt.

Die Saison war dennoch gut, es hat viel Spaß gemacht. Nun heißt es die Wunden zu pflegen. Meine Empfehlung:

Wochenend- oder Ferienausflug zu unserem Sponsor und ehemaligen Mitspieler Arne Rodewald. Dort werde ich mich auch wieder in den Sommerferien fit machen und ich habe schon gebucht. Schaut doch auch mal liebe Fans, wo sich die Spieler des glorreichen TSV regenerieren:

http://www.pension-linnea.de/ueber-uns

Immer eine Reise wert!!!

Nächstes Jahr greifen wir dann mit dem großen Kader wieder zum Gold. 2015 hatten wir zuletzt die Schale in der Hand und waren dieses Mal dicht dran. Nun genießen wir erst mal aber die Weltmeisterschaft im Fernsehen. Der neue WM-Song ist übrigens da:

https://www.youtube.com/watch?v=Bdoj8DUVfPI

Wir haben nun ein Jahr Zeit selber auch ein Song zu formen. Viel Spaß Jungs, ich verabschiede mich nach vielen Jahren als rasender Reporter und konzentriere mich nun ganz wieder auf den Sport selbst, es geht halt nur mit 100%! Hier schon Bilder von der Vorbereitung für die neue Saison, sie soll noch härter werden, um zum Erfolg zu kommen:

https://www.youtube.com/watch?v=QvslUXjwxaE

Der Coach kündigte an wie hier mit brennenden Kokosnüssen zu trainieren. Es wird also auch die Saison 2018/2019 wieder heiß!

 

Viele Grüße

Euer rasender Reporter

Olafinho

Fußball 01.06.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: Ü40 siegte mit 2:1 und könnte im letzten Spiel im Derby die Meisterschaft holen

SG Worpswede/Neu St. Jürgen 2   -   TSV Lesumstotel        1:2   (0:1)

 

 

Weiter ging es heute im knappen und heißen Rennen um die Meisterschaft und wir sind als glorreicher TSV weiterhin noch mitten drin. Nach dem letzten Spiel, der schlechten Leistung und letztlich der schlimmen Niederlage wurde natürlich nach Ursachen geforscht. Ursache wurde gefunden und im Seminar konnten wir schnell lernen wie man nicht weiter aus einem Chaos agiert, sondern Führung lernt:

 

https://www.youtube.com/watch?v=CmWZhY9LxZA

 

Wir waren also unterhopft, dies soll nun mit dem im o.g. Link genannten Armband „Miri“ verhindert werden und heute hatten wir auch gleich eine Kiste Bier dabei. Der beste Motor läuft halt nicht ohne Benzin im Tank. Übrigens hier noch ein Warnhinweis bei den heißen Temperaturen, eine Geschichte, die zuletzt durch die Medien ging:

 

http://www.der-postillon.com/2018/05/bier-hitze.html

 

Lasst also bitte keine Kiste Bier bei den Temperaturen im Auto. Erst heute habe ich wieder eine Flasche befreit und getrunken, es geht ihr also gut, keine Sorge – und mir auch!

 

Wir brauchten heute viel Energie. Heute war ein Sieg Pflicht und wir hatten auch wieder einen top Kader, auch wenn doch auch wichtige Spieler fehlten. Mit der heutigen Aufstellung gingen wir die schwierige Aufgabe gegen eine Spielgemeinschaft aus zwei Dörfern an:

 

Torwart:                                   Guido

 

Verteidigung:                           Michael W., James, Thomas H., Ralf G.

 

Mittelfeld:                                Olafinho, Sven, Boris, Olli

 

Sturm:                                     Volker, Thorben

 

Ergänzung:                              Uwe, Frank R., Martin

 

Alle Spieler kamen wie ja eigentlich immer zum Einsatz und zeigten heute deutlich bessere Leistungen als noch letzte Woche.

 

Auch wenn das Fitnesstraining in der Vorbereitung wieder nicht rund lief. Von Mobbing war die Rede, folgender Dialog:

 

Spieler, weinend:                      „So lass ich mich nicht mehr von dir behandeln!

                                               Du tust mir weh und es tut dir nicht mal leid!“

 

Coach und Fitnesstrainer:         „Es war ein Sit-Up. Einer.“

 

Ja, es ist halt Seniorenfußball, hier soll ja auch der Spaß im Vordergrund stehen und das tut er auch. Nach der letzten Woche konnte der Coach auf die Frage „sag doch mal was Aufbauendes!“ nur mit „Lego“ antworten. Aber mal sehen wie es diese Woche aussieht?

 

Letztlich haben wir alles Spieler die noch über eine schnellere Reaktionsfähigkeit als die Jugend von heute verfügen, schließlich mussten wir noch Songs aus dem Radio aufnehmen. Wir mussten diese und andere Fähigkeiten nur auf den Platz bringen.

 

Die ersten 10-20 Minuten gelang das perfekt. Wir starteten ein saugutes Spiel. Olafinho machte das Spiel auf der rechten Seite äußerst breit, stand fast immer auf der Außenlinie und sorgte für Platz, damit James Raum für seine gefährlichen Vorstöße aus der Abwehr hatte. Ab und an „ging“ Olafinho wiederum in die Mitte und sorgte so für Platz über die Außen und diesen nutzte dann Michael Wehling für überraschende und sehr effektive Vorstöße, der eh ein super Debüt als Außenverteidiger zeigte. Volker und Thorben boten sich optimal als Stürmer an und zeigten Wege. Sven und Boris steuerten das Spiel in der Mitte und Olli und Ralf zeigten es auf der anderen Außenbahn. Wir machten das Spiel extrem breit und das war gut so und hat es für alle erleichtert. Die Abwehr hatte so auch mehr Platz für den Spielaufbau. Alles lief wirklich super. Die logische Folge war ein schnelles 1:0, Boris setzte sich über Außen durch und Volker stand da wo ein Stürmer erst mal stehen muss und schloss erfolgreich ab. Also die erste halbe Stunde zeigten wir schon was wir drauf haben, wenn es läuft und jeder für jeden kämpft. Dann schalteten wir aber leider alle wieder einen Gang runter und machten den Gegner dadurch stärker. Das Niveau der Teams in der Liga liegt so eng zusammen, dass man schon die 100% auf den Platz bringen muss, nur dann ist ein Sieg drin.

 

Manchmal ist es einfach so, erst läuft es und dann erlebt man doch die eine oder andere Enttäuschung. Meine erste Enttäuschung erlebte ich z.B. als Kind, als es bei einer Schnitzeljagd kein Schnitzel gab.

 

Dieses Spiel hatte halt verschiedene Schwierigkeitslevel. Zunächst ganz leicht, dann bauten wir den Gegner auf und mussten dann auch wegen der schnellen Nr. 8 der Gegner etwas umbauen. Um hier sicher zu gehen nahm James diesen Mann nun in Manndeckung und machte seine Sache wie immer top. Der gegnerische Spieler war ab da ausgeschaltet und das war wichtig für den späteren Erfolg. Also auch taktisch waren wir diese Woche cleverer.

 

Dann kam aber ein weiterer Level und zwar der Auftritt des Schiedsrichters. Aber dieser schweißte uns auch wieder als Team zusammen und brachte uns wieder in den Kampf. Man soll eigentlich nicht viel über Schiedsrichter sagen:

 

  1. Sind wir froh dass jemand diese Spiele pfeift

  2. Es ist ja auch nicht leicht

 

Aber dieser Schiedsrichter hatte eindeutig mehr als unglücklich agiert und vor allem reagiert. Das eine ist, wenn man Dinge nicht mehr sehen kann (wiederholt glasklare Torchancen vereitelt und wiederholt mit einem Abseitspfiff versehen, wo selbst die Gegner lachten), dass andere ist das Verhalten gegenüber Spieler z.B. erwachsene Menschen mit den Worten „aber sie kommen hier jetzt sofort her“ zu rufen das gestatte ich nicht mal einem Polizeibeamten im Einsatz. Wir sind ja keine Hunde die man mit „Sitz“ und „Platz“ herträllert. Dazu kommt dass der Schiedsrichter bewies nun wirklich nichts mehr zu sehen, so bat er mich als Ergänzungsspieler das Gelände zu verlassen, da wusste er schon nicht mehr wen er eigentlich mit gelb/roter Karte vom Platz stellte. Was war passiert?

 

Sven wartete sichtbar mit seinem Pass bis die Abseitsstellung aufgehoben war und spielte dann einen blitzsauberen Pass. Der Schiedsrichter pfiff, Abseits (nicht zum ersten Mal komplett falsch – wir reden hier also nicht von knappen Entscheidungen). Es gab ich würde sagen Verzweiflungsrufe und der Schiedsrichter provozierte mit den Worten „ganz deutlich“. Die Reaktion des Spielers „ja es stimmt, war ganz deutlich, aber andersherum“ ahndete er sofort mit einer gelben Karte. Der TSV zeigte mehrmals an und rief, dass wir Sven gegen seinen Bruder wechseln wollten (hatten wir eh vor), aber der Schiedsrichter rief Sven immer wieder zu sich und war sichtlich bemüht die gelb/rote Karte unterzubringen. Unfassbar. Zu einem Wechsel kam es somit nicht mehr und wir waren ab da mit 10 Leuten. Die Gewichtung ist da auch interessant, bei Fouls bis hin zu Körperverletzungen passiert nichts und die Spieler werden nicht geschützt vor solchen ligabekannten Typen, aber so eine unnötige One-Man-Show muss wieder sein. Wirklich unerträglich und das sage ich, wo wir hier die Schiedsrichter oft loben und auch wissen wie schwer der Job ist, aber dieser Schiedsrichter gehört auf keinen Platz mehr. Ab dieser Situation und auch schon davor hätte ein gehörlosen Schiedsrichter dem Spiel gut getan, da sieht man super Leistungen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=_t2f1RWR9f4

 

Aber ohne Augen geht es halt nicht. Es war natürlich klar, dass der Schiedsrichter ab da alles gab uns zu benachteiligen, gipfelnd mit der Aussage „eine Ecke noch dann pfeif ich ab“, da die aber wohl nicht zum Erfolg führte, lies er dennoch weiterspielen. Mich erinnert das gerade bei den aktuellen Temperaturen an Mückenstiche. Mückenstiche sind das eine… - der Gedanke, dass mich ein Vieh mit nur 10 Hirnzellen nachts verarscht ist etwas ganz anderes. Hier geht es mir auch nicht um den Stich bzw. die Fehlentscheidung – die kann passieren, es geht mir um die arrogante Art, die hat in der heutigen Zeit nichts mehr auf dem Platz zu suchen und führt nur zu einer härteren Gangart auf dem Platz zwischen den Teams. Ohne Schiedsrichter wäre das Spiel für beide Teams besser verlaufen. Aber ich will nicht nur in die Richtung schimpfen, andererseits wäre es vielleicht auch eine gute Strafe für schimpfende Spieler und Fans, wenn Spieler mit einer roten Karte zukünftig als Konsequenz ein anderes Spiel pfeifen müssten:

 

https://www.youtube.com/watch?v=BW7oe-GodZw

 

Fakt war nun, dass wir die 1:0 Führung mit 10 Mann verteidigen mussten, aber es schweißte uns wirklich weiter zusammen. Auch mit 10 Mann waren wir mindestens gleichstark, wenn nicht sogar besser. Boris Steinwachs setzte sich durch und wurde im Strafraum gefoult, hatte sich in der Aktion auch ein wenig verletzt (an dieser Stelle gute Besserung vom Team), Olafinho kam dann doch wieder auf das Feld. Thomas Harter verwandelte in der Zwischenzeit sicher wie immer den anstehenden Elfmeter. 2:0!

Nun hieß es die Führung zu verteidigen. Auf beiden Seiten gab es noch gute Chancen. Dann hörte man schon ein Gewitter nahen, Blitze und Donner. Wir hatten natürlich Angst, dass uns dieser Sieg noch durch ein Unwetter genommen werden könnte. Ich mag Regen als Brasilianer eh nicht, mich stört seine Einstellung, immer so von oben herab.

 

Wir kämpften nun als Team und notfalls flog Guido wie ein Superheld durch das Tor (ihm müssen wir wirklich mal einen Umhang nähen…das wäre schon angemessen) und verhinderte schlimmeres. Top Leistung. Dann bekam unser Gegner einen aus meiner Sicht ungerechtfertigten Elfmeter. Aber Gott sei Dank hat der Schütze noch zielen gelernt als treffen noch nicht so Mode war. Insofern weiterhin 2:0 für uns. Dieses Spiel war ein guter Vorgeschmack auf die kommende Weltmeisterschaft, es bot für unsere Fans alles. So auch noch Spannung zum Schluss, denn ausgerechnet der gefährlichen Nr. 8 der Gegner gelang noch ein Traumtor. Ein Fernschuss zog wie ein Strich in den Winkel, unhaltbar und auch nicht vermeidbar. Schönes Tor. Aber immer noch 2:1 für uns.

 

Wir ließen sonst nichts mehr zu, verteidigten gut und sicher. Ganz zum Schluss gab es noch einen sehr gefährlichen Kopfball, welchen Guido aber auch noch hielt. Der Sieg war geschafft und wir sind aktuell weiterhin Tabellenführer, müssen aber das letzte Spiel am kommende Freitag auch gewinnen, wenn es für eine Meisterschaft reichen soll und das ausgerechnet im Derby gegen Ihlpohl/Platjenwerbe, wo uns zudem einige sehr wichtige Spieler fehlen werden. Insofern wird jeder aus dem Dorf gebraucht, der keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat. Bitte beim Coach rückmelden, ob es geht oder nicht :o).

 

Ein Spiel noch Jungs, dann können in den Sommerferien die Wunden geleckt werden.

 

Erwähnen möchte ich heute auch noch mal, dass wir taktisch optimal in der Häufigkeit und in den Positionen gewechselt haben und sich so jeder anwesende Spieler gut einbringen konnte. Also wie der Trainer nach dem Spiel auch meinte „top Teamleistung“!

 

Sportliche Grüße

Euer rasender Reporter

Olafinho

Fußball 27.05.2018 von N/a

B-Juniorinnen: knappe Heimniederlage gegen Eintracht Lüneburg

Die Vorzeichen waren am Samstag denkbar schlecht: seit Wochen keine vernünftige Trainingsbeteiligung,  ein knüppelharter ungewässerter Platz auf dem es deutlich nach Heu riecht und bei fast 30 Grad nur 11 Spielerinnen.  Bei diesen Bedingungen müsste man dann Ball und Gegner laufen lassen, ein gepflegtes Passspiel ist aber auf dem Platz unmöglich. So war die Devise, dem Gegner mehr Spielanteile zu geben und dann über Konter und längere Bälle nach vorne zu kommen. Das hat in der ersten Hälfte auch ganz gut geklappt. Allerdings gelangen uns nur wenige Konter, die mit einem Torschuss abgeschlossen werden konnten. Vielmehr egalisierten sich die Mannschaften in unserer Hälfte. Auch Lina hatte im Tor nicht viel zu tun. Und dann passierte es doch. Ein eigentlich sicherer Ball wurde nicht richtig getroffen und so kam eine kleine "Kerze" dabei heraus, die auch noch beim Gegner landete. Da der Ball von uns kam, war Abseits kein Thema und sie konnte allein auch Lina umlaufen und einschieben. Das war es in der ersten Hälfte aber auch schon. Ärgerlich, so in den Rückstand zu geraten, denn sonst hätte ich auf ein klares 0:0 gewettet. Danach nahmen wir das Heft etwas mehr in die Hand und hatten in der Folge auch mehr Spielanteile als Lüneburg. Nur gefährliche Torchancen blieben Mangelware. Jule und Jütte haben sich zwar noch einmal toll freigespielt, doch leider traf Jütte den Ball nicht richtig und er ging weit vorbei.  

In der zweiten Hälften ging es gleichwertig weiter. Okka konnte inzwischen häufiger in Szene gesetzt werden aber echte Torgefahr entwickelten wir zunächst weiter nicht. Dennoch war ich mir sicher, dass dieses Spiel 1:1 enden wird, wenn wir kein Tor mehr bekommen. Doch leider kam es anders. Es waren bereits wieder 20 Minuten gespielt, und die vereinbarte Trinkpause stand an. Der sehr gute Schiedsrichter vom ATSV guckte auch bereits auf die Uhr und wartete auf die nächste Spielunterbrechung. Und es reichte wieder eine kleine Unaufmerksamkeit und wie aus dem nichts dann schlug der Ball oben links im Winkel ein. Danach war dann sofort Trinkpause. Bei 0:2 stellen wir uns dann etwas offensiver auf. Josina ging mit in den Sturm, dafür übernahm Jacky ihre Position im Mittelfeld. Die Mädels haben nochmal alles aus sich rausgeholt und Druck auf das gegnerische Tor entwickelt. Wir kamen jetzt zu  Torchancen. Jule, Okka und Josina blieben aber zunächst erfolglos. In der 75 Minute gelang dann der Anschluss. Nach Zuspiel von Jule kam Josina zum Schuss und versenkte den Ball mit einer Art "Bogenlampe" ins Tor.  Leider reichte die restliche Zeit nicht mehr für den Ausgleichstreffer. Er wäre verdient gewesen, denn was die 11 Mädels bei dem Wetter geleistet haben, verdient große Anerkennung.

Das war nun unser vorletztes Punktspiel. Am 09.06.18 um 11.30 Uhr ist es dann soweit: Unser letztes gemeinsames Punktspiel gegen den
TSV Apensen. Die Mädels hätten dann eine große Unterstützung verdient. Wir wollen alles daran setzen, dass sich diese tolle Mannschaft mit einem Sieg verabschiedet.           

 

     

 

Fußball 25.05.2018 von Olaf Knief

Altsenioren Ü40: TSV Senioren verlieren gegen Beckedorf...aber es ist weiter alles drin!

TSV Lesumstotel – SV Beckedorf         1:3    (0:1)

 

Bei bestem Wetter musste heute wieder Fußball im Moormannskampstadion zelebriert werden. Die Senioren des TSV Lesumstotel haben sich die letzten Wochen mit einigen Siegen zur Überraschung aller die Tabellenführung erarbeitet. Nun sind wir aber nicht mehr Jäger, sondern Gejagter. Da stellen sich die viele Fragen. Können wir mit dem Druck um? Werden wir Tatsache noch mal wieder Meister (2015 zuletzt…mein Meisterschaftsshirt mufft schon)? Und viele Fragen mehr?

Akribisch arbeitet unser Trainerteam an diesem Ziel, aber es ist gar nicht so leicht. Die Youngster im Team haben alle Knie oder anderes Aua und andere Spieler fehlten aus anderen Gründen, vor allem fehlte heute aber Sven Knief an allen Ecken und Enden. Andere mussten heute dann in die Fußstapfen treten, so z.B. auch sein kleiner Bruder Olafinho, der nach Einnahme von einigen IBU aber das Fehlen nicht kompensieren konnte. Schon im Vorfeld fragte er sich auch wie er sich auf diese Aufgabe vorbereiten könne und rechtzeitig fit werden könnte. Morgens niesen, husten, rülpsen, furzen… mein Körper machte da erst mal ein Soundcheck. Der Trainer sagte „Gym“, ich hätte schwören können er hatte „Gin“ gesagt. Die Vorbereitung scheiterte wie so oft auch an der Kommunikation. Im Kletterpark sagten sie ich solle erst mal einen abseilen….zack…Hausverbot. Es ist also gar nicht so leicht so ein weiteres Comeback zu meistern, gerade wo man ein Alter erreicht hat, in dem das Gehirn sagt „ich kann machen was ich möchte“ aber mein Körper sagt „probier es und stirb Pummelfee!“

Aber es lag nicht nur am Brasilianer, wir hatten es heute alle nicht gut gemacht, das kann man schon vorweg nehmen und man muss auch zugeben, dass der Gegner eine sehr disziplinierte Abwehrleistung zeigte und mit guten schnellen Kontern glänzte, kurz um haben wir viel falsch gemacht und der Gegner viel richtig.

Aber nach und nach zum Spiel. Zunächst die Aufstellung, wo es auch wieder schön war, dass trotz des Fehlens von wichtigen Spielern wir dennoch genügend und auch gute Spieler waren. Auch Olli war wieder mit dabei, kurz dachte ich er hat ein Mäh-Roboter mitgebracht, aber es war doch sein Smart, womit er angefahren kam. Aber auch zu Olli später mehr. Es gibt heute also einiges zu erzählen. So traten wir an:

Torwart:                                             Guido

Abwehr:                                             Alex, Bernd B., Thomas, Ralf G.

Mittelfeld:                                         James, Boris, Olafinho, Olli

Sturm:                                                 Frank W., Sven P.

Ergänzung:                                        Frank R., Volker, Ralf Ö., Martin

Alle Spieler kamen zum Einsatz und durch die Wechsel kam es auch nicht zu Unterschieden im Niveau, das ist inzwischen das Schöne. Problem war heute nur leider, dass das Niveau taktisch und spielerisch von uns sehr schlecht war und somit auch nicht zu unterbieten war.

Anfangs waren wir ca. eine Viertelstunde noch sehr gut, der Ball lief sicher über einige Stationen und dann war auf einmal leider Schluss damit. Sicherlich lag das auch am Gegner. Beckedorf baute einen guten Abwehrriegel auf und ließ kaum Löcher. Hier muss man auch den älteren Mitspielern der Gegner eindeutig Respekt zollen. Aber es lag auch an uns. Die Gegner hatten im Prinzip zwei Gefahrenstellen und das waren die schnelle Nr. 10 und der komplett unfair agierende 6er der Beckedorfer (hätte wiederholt wegen Tätlichkeiten vom Platz gestellt werden müssen, dazu sehr viele taktische und auch fiese Fouls). An dieser Stelle muss man aber sagen, dass der Schiedsrichter Halil Oelge sehr gut pfiff und viele versteckte Aktionen von ihm leider nicht sehen konnte, das ging hier aber schon sehr an bewusste Körperverletzung und hat in Seniorenmannschaften nichts zu suchen. Der Rest der Beckedorfer war aber komplett fair, das sei an dieser Stelle auch erwähnt. Und es lag eindeutig an uns, dass wir nicht richtig agierten und somit verloren. Unser Trainer gab mehrmals vor, dass James sich um den 10er kümmern sollte und ferner sollte Ralf G. sich um den 6er kümmern, aber eigenmächtig stellten wir Spieler die Taktik um bzw. hielten diese nicht ein – das war nicht gut. Nur die letzten 10 Minuten spielten wir anders und es lief besser. James zeigte heute wiederholt, dass er stärker ist, wenn er aus der Abwehr kommt und uns so als Team besser hilft. Aus meiner Sicht ist James einer der besten Abwehrspieler in der Liga, er rettet in der Not und treibt von dort das Spiel sofort wieder nach vorne an. Dies war aus meiner Sicht ein taktischer Fehler, spielerisch waren unsere Fehler leider, dass wir die Bälle zu ungenau und oft zu spät an den Mitspieler bringen und den dadurch unnötig in Bedrängnis. Dazu hatten wir zu viele Einzelaktionen anstatt über Doppelpässe die Situationen zu lösen.

Bei so vielen Fehlern ist es klar, dass es dann hinten mal klingelt. Der erste Schuss der Beckedorfer in der 1. Halbzeit fand unhaltbar den Weg ins Tor. 1:0 für die Gegner. Leider fanden wir heute auch danach nicht richtig in die Spur. Nach dem Rückstand in der 28. Minute kam es auch noch zur Verletzung von Sven P. (an dieser Stelle gute Besserung), der bis dahin noch einer der besten Spieler auf dem Platz war. Außer ein guter Fernschuss von Frank W. erspielten wir uns kaum eine Chance, die Pässe waren zu oft viel zu ungenau und wir leiteten damit eher gefährliche Konter ein als Chancen für uns. 0:1 war somit auch der Halbzeitstand.

In der Pause sprach der Coach wieder an, dass wir nur die Nr. 10 und Nr. 6 in Griff bekommen müssten, aber wieder änderten wir die Strategie eigenmächtig. Die Folge waren die Tore zum 0:2 und zum 0:3 (Letzteres hätte nicht zählen dürfen, da es nach einem nicht geahndeten Foul wieder der Nr. 6 entstand…aber das war da auch schon egal), die das gesamte Team zu verantworten hat. Die Führung der Beckedorfer war inzwischen verdient, unsere Leistung einfach viel zu schlecht, kaum waren wir in der Lage den Ball mal über 3-4 Stationen in den eigenen Reihen zu halten, eines Tabellenführers war das nicht würdig. Das muss man leider so klar und deutlich sagen. Das Spiel selbst wurde nun auch noch unnötig unfairer, Olafinho bekam eine kuriose gelbe Karte. Jeder Verein hat natürlich auch Fans, die nicht einfach zu ertragen sind, ich kann Euch sagen was noch schlimmer ist als Pyro, wenn ein kniekranker Knirps mit einem Bier in der Hand einen die gesamte Zeit negativ kommentiert. Hier müssen wir auch von außen mehr positive Energien senden. Es wurde halt wie immer geflachst, auf meine Frage nach Spielende wer dem kleinen Marco Bier gegeben hat wurde mir (mit Cola in der Hand) gesagt: Wer hat dem Dicken Cola gegeben :o). An diesem konkreten Beispiel möchte ich mal klar machen, dass man nicht dick oder gar übergewichtig sagen muss, erst mal brauchen wir ein Übergewicht im Mittelfeld und zweitens kann man auch sagen, dass es sich nicht um ein Übergewicht handelt, sondern um unveröffentlichtes Bonus-Material, das hört sich doch gleich viel freundlicher an. Naja zumindest gab es die gelbe Karte, da ich unseren eigenen „Fan“ beleidigt hatte. Dies nahm Olafinho aber auch kommentarlos hin, war es mir auch ehrlich gesagt wert.

Schlimmer war die Aktion der bereits besagten gegnerischen Nr. 6 als er Olli im Vorbeilaufen bewusst mit einem Ellenbogencheck verletzte, es gab auch keine Entschuldigung, da fehlt es schon an IQ. Leider konnte der Schiedsrichter dies nicht sehen und somit nicht bestrafen. Nach diesem und weiteren echt fiesen und bewussten Fouls der Nr. 6 kam nun aber noch mal Ollis und natürlich auch Volkers Zeit. Spiele nie mit den beiden, denn sie wissen wie gespielt wird. Und wenn du denkst, du hast gewonnen, stehen sie irgendwann hinter dir und flüstern dir leise ins Ohr: „Game over“. Die Nr. 6 wurde dann quasi zur Auswechselbank getreten. Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen, Probleme ohne Gewalt zu lösen….natürlich ist Gewalt keine Lösung…aber so einen Spieler habe ich noch nicht erlebt und das heißt was, da wir auch in unserem Team eindeutig nicht immer fair agieren, leider. Es gab hier noch gelbe Karten für Volker und auch Olli. Nach dem der Spieler mit der Nr. 6 den Platz verließ ging die Partie aber wieder etwas fairer zu, zwar gab es noch Fouls, aber keine bewussten Körperverletzungen mehr.

Olli wiederum wurde dann aber dennoch im gegnerischen Strafraum hörbar gleich an beiden Schienbeinen getreten, so dass es für uns noch einen Elfmeter gab und das 1:3 durch Thomas. Weitere Chancen folgten, aber es war zu spät hier noch heranzukommen und es wäre auch einfach nicht verdient gewesen.

Nach einem weiteren aber unglücklichen Foul an Frank Wiesner entstand dann zum Schluss noch mal eine Rudelbildung, die natürlich einem Seniorenspiel von allen Beteiligten nicht würdig war. Aber dadurch wussten wir dann zumindest wer der fairste Spieler auf dem Platz war, denn das tat ein gegnerischer Spieler lauthals kurioser Weise aggressiv kund. Olli teilte daraufhin mit, dass er für sich dann auch Platz 2 beansprucht. Aber die gesamte Szene wurde am Ende schon von allen unter Humor abgebucht.

Am Ende muss man resultieren, dass wir durch eine sehr schlechte Leistung verloren haben, aber dennoch an einem schönen Tag Sport betrieben und am Ende auch wieder viel lachen und das wiederum ist ja gesund. Meines Wissens hat aber auch unser Verfolger Grasberg verloren, so dass wir in der Tabelle aber nur enger zusammengerückt sind, das Wunder einer weiteren Meisterschaft somit noch aus eigenen Kräften greifbar ist. Allerdings müssen wir dann vieles von Aufstellung bis hin vor allem zur Leistung auf dem Platz anders machen. Wenn Kriminalisten von uns heute ein Bewegungsprofil erstellen müssten, dann wären sie schnell fertig.

Beide Teams kühlten sich nach dem Spiel noch mit einigen Bierchen ab und alles war Gott sei Dank wieder friedlich. Vielleicht sollten wir hier einfach mal nach den neuen Regeln eines norwegischen Experiments spielen:

https://www.mann.tv/fussball/video-experiment-betrunken-fussball-spielen

ich glaube da blühe ich auch noch mal so richtig auf und weiß aus der Vergangenheit, dass ich auf Euch setzen kann. Denke da wären wir jetzt schon Meister :o). Einfach mal anklicken.

Mehr gibt es zum heutigen Spiel nicht zu sagen, kommenden Freitag geht es hoffentlich besser weiter. Genießt alle das wunderschöne Wetter und Wochenende.

Sportliche Grüße,

Euer rasender Reporter

Olafinho

Fußball 12.05.2018 von N/a

B-Juniorinnen: 2:2 nach 2:0: am Ende reichte die Kraft leider nicht

Heute ging es mal wieder gegen den FC Geestland. Wir mussten auf Jule, Annika und Jacky verzichten. Zum Glück war Josina wieder dabei und Alessa und Elmedina aus der C-Juniorinnen haben ausgeholfen. Wir hatten uns einen Sieg vorgenommen und die Mädels erwischten auch einen guten Start. In der 9 Minute spielte Seline einen schönen Steilpass durch die Schnittstelle. Die Torhüterin stand zu tief und so konnte Josina den Ball erlaufen.  Sie war kurz vor der Torhüterin am Ball und schob zum 1:0 ein. Die nächsten 10 Minuten hatten wir das Spiel weiter in der Hand.  Aber waren wir die ersten 20 Minuten durchaus feldüberlegen, gaben wir ab Mitte der ersten Halbzeit das Spiel langsam her und bauten Geestland etwas auf. Durch zu leichte Fehler und unnötige Ballverluste kam Geestland zu oft in Ballbesitz.  Der Gegner kam dadurch  häufiger durch, scheiterte aber wiederholt an Lina.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Geestland nochmal den Druck. Das spielte uns zunächst durchaus in die Karten, denn so konnten wir einige  Konter setzen.  So fiel dann auch das 2:0. Geestland stand bei einem Abschlag von Lina zu hoch. Der Ball ging über die letzte Reihe und wieder war es Josina, die das Laufduell mit der Verteidigerin für sich entscheiden konnte. Den noch leicht springenden Ball donnerte sie Vollspann ins Tor (56 Minute). Anschließend setzten wir über Emilia, Okka und Josina weitere Konter. Wäre aus mehreren Chancen das 3:0 gefallen, wäre das sicher die Vorentscheidung gewesen. Aber es sollte leider nicht sein. Und dann musste Emilia verletzungsbedingt den Platz verlassen. Bei einem Konter auf der rechten Seite wurde sie etwas unsanft umgerempelt. Bei dem Sturz fiel sie unglücklich auf ihr Handgelenk und zog sich eine schwere Prellung zu. 

Mit ihr verloren wir auf der rechten Seite Offensivkraft  und  Defensivarbeit gegen die 11 von Geestland.  Und so kam, was kommen musste. Die mangelnde Trainingsbeteiligung brachte Einige an die Grenzen ihrer Kraft und Kondition. So hatte Geestland immer leichteres Spiel sich vor unser  Tor zu kombinieren. In der 72 Minute war es dann soweit. Geestland setzte sich rechts  durch und konnte auf  2:1 verkürzen. Dieses Tor setzte bei den Gästen natürlich noch mehr Kräfte frei und so kam es 2 Minuten vor dem Ende noch zum 2:2. Diesmal konnte Geestland sich auf links  mit einem Doppelpass durchsetzen und -warum auch immer- Stand die 11 an der  5 Meterlinie völlig frei. Den Querpass konnte sie annehmen und unhaltbar in die rechte Ecke schieben. Mit der letzten Aktion hatten wir dann 35 Meter vor dem Tor noch einen Freistoß, aber leider setzte Lina zu hoch an und der Ball ging einen Meter drüber.

So endete ein Spiel gegen Geestland schon wieder unentschieden. Schade, denn heute wäre auch mehr drin gewesen. 

 

 

 

     

 

    

 

Fußball 06.05.2018 von N/a

B-Juniorinnen: souveräner Heimsieg

Bei sehr sommerlichen Temperaturen kam heute Eintracht Elbmarsch zu uns. Uns fehlten mit Anna und Josina zwei Leistungsträger und das letzte Ergebnis der Gegner ließ einen deutlichen Formanstieg vermuten.  Zum Glück waren aber alle anderen da und durch die Hilfe von Alessa und Elmedina aus der C-Juniorinnen waren wir so 14 Spielerinnen. Das war bei dem Wetter auch wichtig.

Von Beginn an entwickelten wir ein gutes Pass- und Kombinationsspiel, so dass wir die Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließen. Aus einer dieser Passstaffeten kam Jütte in der 15 Minute 20 Meter vor dem Tor an den Ball, legte ihn sich nochmal vor und zog ab. Zu 100 % hat sie den Ball nicht getroffen, aber er senkte sich durch seine hohe Flugbahn unhaltbar ins Tor. Die Führung gab weitere Sicherheit und es ergaben sich weitere Torchancen, wobei wir aber immer genau auf die Torhüterhin zielten. Dann aber setzte sich Okka links im Laufduell durch, spielte nochmal Verteidigerin und Torhüterin aus und drückte den Ball zum 2:0 über die Linie (30. Min.). Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Jule dann zentral vor dem Tor in gute Schussposition und erzielte mit einem beherzten Schuss den 3:0 Halbzeitstand.

In der Halbzeit mussten wir dann wechseln. Bei Jütte ging es im Feld nicht mehr. Daher ging sie ins Tor und Lina konnte endlich mal wieder im Feld agieren. Mit der Umstellung taten wir uns anfangs etwas schwer, den mit einem Mal hatte Elbmarsch mehr Spielanteile. Aber nach ein paar Minuten fingen sich die Mädels und dann kam Seline in der 48 Min. mit dem Tor des Tages. 35 Meter -schräg links- vor dem Tor kam sie an den Ball, ließ 2 Gegnerinnen stehen, ging noch ein paar Meter und zog mit einem satten Spannschuss aus ca. 22 Metern voll ab. Unhaltbar schlug der Ball oben rechts im Winkel ein. Ein ganz tolles Tor. Genau so, wollen wir sie immer sehen.  8 weitere Minuten später erhöhte Lina auf 5:0. 

Nach einer kleinen Unaufmerksamkeit in der Defensive auf der linken Seite konnte Elbmarsch dann ihren Ehrentreffer erzielen (66 Min) bevor Lina mit einem weiteren Tor (75 Min) den 6:1 Endstand herstellte. Heute hätte insbesondere Emelia ein Tor verdient. Sie ging auf der rechten Seite weite Wege und forderte damit tolle Anspiele heraus. Daraus entstanden mehrere gute Chancen, die alle ein Tor wert gewesen wären, aber es sollte einfach nicht sein. Dennoch eine ganz starkes Spiel von ihr. 

Die erfolgreiche Mannschaft heute: Lina, Jütte, Nike, Seline, Michelle, Annika, Elmedina, Annika S, Jule, Alessa, Tina, Okka, Jacky  und  Emilia.

         

Zurück 1 3 4 5 6 7
Beitragsarchiv